„Warum macht mich krank, was ich trinke?“

Als in der Ukraine ein Atomkraftwerk explodierte, wurde „Tschernobyl“ zum traurigen Schlagwort. Jeder weiß, was passiert ist, jeder kennt die Folgen dieser Katastrophe. Doch die Radioaktivität ist bei weitem nicht das einzige Problem in der Ukraine. Das Land hat auch mit einer anderen Katastrophe zu kämpfen: Mit dem giftigen Erbe von Bergbau, Chemie- und Schwerindustrie.

Giftiges Trinkwasser

Jahrzehntelang wurde im Osten der Ukraine, dem größten Industriegebiet der ehemaligen Sowjetunion, das Erdreich und damit das Grundwasser schonungslos verseucht. Bis heute wird der Müll auf freiem Feld angezündet. Stinkende Giftwolken steigen in die Luft und kriechen am Ende in die Poren der Erde zurück. Das Grundwasser, das man zum Trinken braucht, wird zur Lagerstätte giftiger Schwermetalle, zur ungenießbaren Kloake. – Kläranlagen? In der Ukraine gibt es so etwas kaum. Die Menschen, vor allem die Kinder, sind die Leidtragenden. Den Kindern wird von klein auf eingeschärft, dass sie kein Wasser aus der Leitung trinken dürfen. Aber anderes Trinkwasser steht auch nicht zur Verfügung, Flaschenwasser ist für die meisten Menschen in der Ukraine zu teuer.

Ärzte berichten

Der menschliche Körper besteht zu 75 % aus Wasser. Besonders Kinder müssen, damit sie gesund aufwachsen können, ausreichend Wasser zu sich nehmen. Tun sie das nicht, dann werden sie krank oder werden kränker, als sie es ohnehin schon sind. Zu wenig Wasser heißt zu wenig Blut, heißt zu wenig Sauerstoff für Gehirn, Muskeln und Organe. Der Urin wird dunkelgelb. Der Stuhl wird hart. Die Schleimhäute, Haut und Lippen trocknen aus. Der Blutdruck wird niedrig. Das Schlagvolumen des Herzens nimmt ab. Die Herzfrequenz steigt. Kopfschmerzen, Schwindel und Nierenschwäche sind die Folgen. Gerade die Kinder in der Ukraine sollten viel trinken, sind doch ihre kleinen Körper durch die Spätfolgen von Tschernobyl oft schon von Geburt an stark geschwächt.

GLOBAL 2000 handelt

Wir haben begonnen, mit modernster Umwelttechnologie sauberes Wasser dort „entspringen“ zu lassen, wo es am nötigsten ist: in Waisenhäusern, Kinderkrankenhäusern, Behinderteneinrichtungen. Unsere Trinkwasseraufbereitungsanlagen filtern Giftstoffe, Schwermetalle, Kolibakterien und sogar Viren. Das Wasser wird trinkbar. Dort, wo wir schon Anlagen eingerichtet haben, konnten die Ärzte – schon nach wenigen Monaten – eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes der Kinder beobachten. Sauberes Wasser ist ein Wundermitel.

GLOBAL 2000

Eine Trinkwasseraufbereitungsanlage für Birjukove kostet 10.400 Euro. Bitte helfen Sie. Bitte spenden Sie!

P.S.K-Konto 90.30.2000. Kennwort: "Tschernobyl-Kinder".
Oder online über unser Spenden-Formular.
Danke!

Informationsfolder zum Download:

src="module/cms/admin/image/placeholder_pdf.png"

Mehr Informationen zum Projekt Tschernobyl-Kinder