Hühner

2010 wurden auf Druck von GLOBAL 2000 Gentech-Milch und -Eier erfolgreich aus Österreichs Supermärkten verbannt. Dennoch: 80 Prozent des importierten Sojas sind gentechnisch verändert und landen in den Futtertrögen der österreichischen Schweine, Hühner und Rinder.

Gen-Soja verseucht Südamerika Südamerika produziert 52 Prozent der weltweiten Sojabohnenernte. In Argentinien und Brasilien werden große Flächen Regenwald abgeholzt, um die Anbauflächen für Soja zu vergrößern. Der Anbau von Gen-Soja hat aber auch verheerende Folgen für die Bevölkerung dieser Länder. Der argentinische Wissenschaftler Andrés Carrasco wies in Studien nach, dass durch den Anbau von Gen-Soja in Argentinien die Raten von Missbildungen bei Neugeborenen, Fehlgeburten und Krebserkrankungen bei Kleinkindern dramatisch angestiegen sind. Schuld daran ist das Spritzmittel „Roundup“ des US-Genriesen Monsanto. Weil die Unkräuter resistent dagegen werden, muss das Spritzmittel in ständig steigenden Mengen eingesetzt werden.

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Österreich importiert jährlich 500.000 Tonnen Gen-Soja

Auch die österreichische Landwirtschaft ist an dieser südamerikanischen Tragödie beteiligt. Österreich importiert jährlich 500.000 Tonnen Gen-Soja, das in der Rinder-, Hühner- und Schweinefleisch-Produktion eingesetzt wird. Im letzten Jahr haben wir erreicht, dass bei der Herstellung von Milch nur mehr gentechfreie Futtermittel eingesetzt werden. Unser Ziel ist jedoch, dass überhaupt kein Gen-Soja mehr importiert wird.

Die Studien Andrés Carrascos finden Sie auf www.gensoja.global2000.at