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E-Protest: Kein Steuergeld für unsichere AKW
Die Ukraine gibt noch immer bis zu sieben Prozent der gesamten Staatsausgaben für die Folgekosten der Tschernobyl-Katastrophe aus.Trotzdem betreibt der Staat immer noch 15 Atomkraftwerke, großteils aus Sowjet-Zeiten.
12 der ältesten kommen bald an den Schluss ihrer vorgesehenen Laufzeit - die Ukraine will das verhindern und ihre Lebensdauer um 20 Jahre verlängern - somit sollen die Methusalix-Atombrenner dann 60 Jahre das Land und den Rest der Welt gefährden.
Die dafür vorgesehenen Nachrüstungen sind oberflächlich und vorgeschoben - sie können auf keinen Fall Sicherheit garantieren. Die Ukraine hat kein Geld: Daher soll die Europäische Atomgemeinschaft EURATOM € 500 Millionen europäisches Steuergeld für die "Nachrüstung" hergeben und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung EBRD € 300 Millionen.
Wir sind der Meinung: Kein Steuergeld für unsichere Atomkraftwerke - Investitionen in Energieeffizienz und Energiewende!
Am 30. Oktober stimmen die DirektorInnen der EBRD über den Kreditantrag der Ukraine ab - wir fordern den österreichischen Vertreter, Kurt Bayer, auf, gegen diesen Kredit zu stimmen - und für eine sichere Energiezukunft der Ukraine.

















