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Baumgartenberg rockt für den Atomausstieg
„Die Stimmung ist großartig, die Musik super und ich freu mich auf einem Fest für eine gute Sache zu sein“, freut sich Andreas, einer der Gäste am GLOBAL 2000-Fest im oberösterreichischen Baumgartenberg. In der Baumannhalle wurde am 7. Jänner 2012 gegen die Atomkraft und für die Tschernobyl-Kinder bis in die frühen Morgenstunden gerockt. Russkaja, Petsch Moser, Christoph und Lollo und Texta sowie die lokalen Bands 4 Supects, Pussy Pilot und Ceveo verliehen dem europaweiten Atomausstieg ihre Stimme.
"Nein zu Atomenergie! Deshalb sind wir heute hier! Jetzt ist es an der Zeit, nicht nur AKW abzuschalten, sondern wir müssen anfangen umzudenken und vernünftige Energielösungen schaffen", plädieren Russkaja.
„Atomenergie ist nicht die Zukunft. Zwar gibt es in Österreich kein Atomkraftwerk, aber auch wir müssen Verantwortung übernehmen!“, betont Petsch Moser.
Der Reinerlös des Konzertes wird den „Tschernobyl-Kindern“ gewidmet, die noch heute an den Folgen der Katastrophe vor 25 Jahren leiden. Seit 1995 unterstützt GLOBAL 2000 die Opfer von Tschernobyl mit lebenswichtigen Medikamenten, medizinischen Geräten, Erholungsaufenthalten in Österreich, etc. Auch du kannst hier helfen!
Hunderte Menschen setzten ein Zeichen gegen Atomstromimporte
Sechs Prozent des Stroms, der aus unseren Steckdosen fließt, ist Atomstrom. Für die jährliche Menge an Antomstraom zahlen die VerbraucherInnen mindestens 240 Millionen Euro pro Jahr - damit finanzieren wir alle 15 Jahre einen neuen Atomreaktor. Martin Aschauer (rechts) wünscht sich daher von der Bundesregierung, dass sie den Verbund auffordert, keinen Atomstrom mehr zu importieren oder zu verkaufen, damit wir uns nicht länger am Ausbau der Atomindustrie beteiligen.
"Ich wünsche mir von der Bundesregierung, dass sie keine weitere Gelder an die Nuklearindustrie zahlt, auch nicht über die Euratom-Mitgliedschaft. Denn Fukushima und Tschernobyl zeigen, sicher ist nur das Risiko. Die Kinder von Tschernobyl sollten uns jeden Tag ein Mahnmal sein, dass wir was tun müssen. Beim Atomstromgipfel kommende Woche könnte die Bundesregierung endlich ihre Versprechen einhalten, Österreich Atomstromfrei zu machen", so Martin Aschauer.
Rudolf Lugner (links) aus Bad Zell, verantwortlich für Ton- und Eventtechnik vor Ort, wünscht sich von der Bundesregierung, dass Sie die NGOs bei einer europäischen Bürgerinitiative für einen Atomausstieg unterstützt,
Unterstützt wurde das Benefizkonzert von Oekostrom, Umwelt Land Oberösterreich und Baumann-Glas sowie Bergman, Tips und 4youreye.
Fotos vom Konzert findest du auf flickr.com.























