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Stopp Mochovce!
Reaktoren aus den 70ern für das 21. Jahrhundert?
Bereits 1978 entschloss sich die damals noch kommunistische Tschechoslowakei zum Bau von vier Atomreaktoren alten sowjetischen Typs WWER 440/213 nahe der slowakischen Ortschaft Mochovce.
AKW Mochovce nur 160 km von der österreichischen Grenze
Das AKW liegt nur 160 km von der österreichischen Grenze entfernt. Nach Unterbrechungen im Bau nahmen dann 1998 und 1999 zwei Reaktoren ihren kommerziellen Betrieb auf. Diese wurden nach massiven Protesten auch aus Österreich mit zusätzlichen Sicherheitseinrichtungen ausgerüstet. Die Blöcke 3 und 4 blieben als Bauruinen stehen.
Jetzt soll nach dem Willen der slowakischen Regierung und des italienisch-slowakischen Energiekonzerns ENEL/SE der Standort um 2 Reaktoren erweitert werden. Dabei will man auf die bestehende Bausubstanz aufbauen – ungeachtet der Tatsache, dass damit die Realisierung moderner Sicherheitsstandards unmöglich ist.
Wieso fordert GLOBAL 2000 das Aus für Mochovce?
Der Ausbau des AKW Mochovce vergrößert das atomare Risiko für die ganze Region - also auch für Österreich.
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Die vorgesehenen Reaktorkonzepte stammen aus den 70er Jahren und sind völlig veraltet.
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ein Containment, das bei einem Unfall die Radioaktivität zurückhält, fehlt.
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Die Anlage ist nur unzureichend gegen Flugzeugabstürze gesichert.
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Eine Lösung für die Lagerung des anfallenden Atommülls gibt es auch in der Slowakei nicht.
GLOBAL 2000 setzt sich mit Aktionen und Lobbying gegen das AKW ein. Derzeit bereiten wir eine Beschwerde gegen den Baubeginn vor, der noch vor dem Abschluss der laufenden Umweltverträglichkeitsprüfung erfolgen soll.


















