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Radeln gegen Mochovce
Extrem-Biker Gulewicz radelt von Mochovce nach Wien
Extrem-Biker Gerhard Gulewicz hat rund 8 Stunden mit dem Rad von Mochovce nach Wien gebraucht. Im Sommer 2008 radelte der Weltrekordhalter für GLOBAL 2000 die rund 200-km-lange Strecke, um ein Zeichen gegen den geplanten Ausbau des AKW Mochovce zu setzen.
"Bei entsprechenden Windverhältnissen kann ich gegen eine radioaktive Wolke nicht gewinnen. Ich hätte keine Chance gehabt", erklärte er bei seiner Ankunft am Wiener Stephansplatz.
GLOBAL 2000 wollte mit der Aktion zeigen, wie schnell Österreich bei einem Unfall im AKW Mochovce radioaktiv verstrahlt werden könnte. "Es wäre unmöglich, in wenigen Stunden die Millionenstadt Wien zu evakuieren", gibt Silva Herrmann, Atomsprecherin von GLOBAL 2000, zu denken.
Gerhard Gulewicz hatte sich spontan bereit erklärt, diese Protestaktion mit GLOBAL 2000 durchzuführen. „Der steigende Energiebedarf stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Doch solange Energie verschleudert wird und die unerschöpflichen Ressourcen wie Wind und Sonne nicht ausreichend und effizient zur Energiegewinnung erforscht und genutzt werden, sollte Atomenergie nicht einmal als Alternative angedacht werden. Zu hoch ist einfach das damit verbundene Risiko für Mensch und Umwelt“, erläutert Gulewicz seine Motivation.

















