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Gentechnikbroschüre

Gentech-Broschüre

©GLOBAL 2000

Wer profitiert von Gentechnik?

 

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So steht GLOBAL 2000 zur Gentechnik

Keine Gentechnik auf dem Acker und dem Teller
Für die überwiegende Mehrheit der Menschen in Österreich ist klar: Gentechnik gehört weder auf den Acker noch auf den Teller. Den vielfältigen Risiken steht kein Nutzen gegenüber.
Trotzdem versuchen eine Hand voll Konzerne – darunter Monsanto, Bayer und BASF – und ihre Lobbyisten in Politik und Wissenschaft, der Agro-Gentechnik in Europa  zum Durchbruch zu verhelfen.

Gentechnik in der Landwirtschaft: viele Risiken – kein Nutzen
Die Gentech-Industrie und einschlägige Politiker werden nicht müde, die Vorteile der Agro-Gentechnik anzupreisen: Steigerung der Erträge, weniger Chemie auf dem Acker, Bekämpfung des Hungers in der Dritten Welt, Schaffung von Arbeitsplätzen. Doch all diese vollmundigen Versprechen haben sich bisher nicht erfüllt. Eher scheinen sie sich ins Gegenteil zu verkehren:
In den USA, wo die Hälfte aller weltweit angebauten gentechnisch veränderten Pflanzen wachsen, konnten Farmer keine höheren Erträge erzielen. Bei Gentech-Soja mussten US-Farmer sogar geringere Erträge in Kauf nehmen.
Die meisten Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass der Verbrauch von Pflanzenschutzmitteln in Gentech-Kulturen drastisch steigt. Dies betrifft vor allem den Anbau von Sojabohnen, aber auch Maiskulturen.
Auch das vielbeschworene Arbeitsplatzpotenzial der Agro-Gentechnik ist nicht durch Tatsachen gedeckt. Gentechnik in der Landwirtschaft ist eine Rationalisierungstechnologie, die Arbeitsplätze vernichtet.
Und schließlich ist auch der Hunger in der Dritten Welt nicht weniger geworden. Alle gentechnisch veränderten Pflanzen, die sich bisher auf dem Markt befinden, sind auf die industrialisierte Landwirtschaft in den reichen Ländern des Nordens zugeschnitten, nicht auf regionale Bedürfnisse und kleinbäuerliche Strukturen der armen Länder des Südens.

Den vermeintlichen Chancen der Agro-Gentechnik stehen große Risiken gegenüber:
Der steigende Gifteinsatz auf dem Acker birgt Gefahren für die Umwelt, und die gesundheitlichen Auswirkungen gentechnisch veränderter Lebensmittel sind nicht geklärt.
Landwirte tragen wirtschaftliche Risiken, denn sie laufen Gefahr, dass sie ihre Ernten im Falle einer gentechnischen Veunreinigung nicht absetzen können. Der Anbau von Gentech-Pflanzen in der kleinstrukturierten Landwirtschaft Österreichs das Ende der Wahlfreiheit bedeuten, auch in Zukunft noch garantiert gentechnikfrei produzieren und essen zu können.


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