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Gentechnikbroschüre

Gentech-Broschüre

©GLOBAL 2000

Wer profitiert von Gentechnik?

 

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Erfolge 2009/2010

Seit über 15 Jahren leistet GLOBAL 2000 Widerstand gegen die Gentechnik. Und das mit Erfolg:

Gentech-Eier nicht mehr im Handel

Wenige Monate nach der Umstellung auf gentech-freie Fütterung bei Milchkühen haben zahlreiche Supermarktketten der Forderung nachgegeben, auch Gentech- Eier auszulisten und setzen seither ausschließlich auf Eier von gentech-frei gefütterten Hühnern.

Keine Gentech-Milch in unseren Regalen

Die 2009 bei der „GLOBAL 2000 Gentechnikfreie Milch“-Kampagne gesammelten Unterschriften setzten den Lebensmittelhandel stark unter Druck. Wir erreichten dadurch, dass alle österreichischen Molkereien auf die Verarbeitung von gentechnikfrei erzeugter Milch umstiegen. Die Molkereien verpflichten alle österreichischen Milchbäuerinnen und Milchbauern bei der Verfütterung ihrer Milchkühe auf Gentech-Futtermittel zu verzichten. Durch unseren Einsatz wurde die gesamte österreichische Milchwirtschaft vollständig gentechnikfrei. Seit Mitte 2010 wird diese Qualität auch von unabhängigen Kontrollstellen überprüft und zertifiziert. Doch GLOBAl 2000 ruht sich auf diesen Erfolgen nicht aus. Wir kämpfen weiter bis alle in Österreich produzierten Lebensmittel vollständig ohne Gentechnik erzeugt werden. Ganz knapp vor einem Durchbruch stehen wir in der heimischen Hühnerhaltung. Auch dort sollen in Zukunft die heimischen EierproduzentInnen auf den Einsatz von Gentech-Futtermitteln verzichten.

Erfolg gegen Gentech-Mais

Im vergangenen Jahr stimmten die EU-Umwelt-MinisterInnen mit über 73 Prozent der Stimmen gegen den Antrag der Kommission, die österreichischen Gentech-Mais-Anbauverbote aufheben zu lassen. Die Kommission musste einsehen, dass sie beim gesamten Gentech-Zulassungsverfahren vor einem Scherbenhaufen steht und weder die Mitgliedsstaaten noch die Bevölkerung hinter sich hat.

Am 13. Juli 2010 präsentierte die EU-Kommission die Initiative für nationale Gentech-Anbauverbote, welche ein wichtiger Schritt für die gentech-kritischen Länder ist. Die neu vorgelegten Verfahrensschritte geben den EU-Staaten (in Österreich auch den Bundesländern) mehr Spielraum als bisher, den Gentechanbau in Regionen zu untersagen, sofern Kontaminationen für Biolandbau und gentechnikfreie Landwirtschaft nicht ausgeschlossen werden können. Weiters bekommen die gentech-kritischen EU-Staaten die Kompetenz zugesprochen, Gentech-Anbau in ihren Ländern vollkommen zu untersagen. GLOBAL 2000 setzt sich seit Jahren für ein Gentech-Anbauverbot ein. Eine Durchsetzung dieses Verbots wäre für GLOBAL 2000 ein historischer Meilenstein.  

So kommen wir dem Ziel von rechtlich abgesicherten gentechnikfreien Zonen sehr nahe. Noch handelt es sich hier um Vorschläge der EU-Kommission. Der Prozess kann sich noch ein Jahr hinziehen. GLOBAL 2000 setzt sich dafür ein, dass Minister Berlakovich in Brüssel für eine solide Rechtsbasis für die gentechnikfreie Mitgliedstaaten kämpft.

 

 

letztes Update: 20.01.2011 11:03
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