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SOS Klima - Was bisher geschah
Trotz Kyotoprotokoll steigen in Österreich die Treibhausgas-Emissionen. Daher hat GLOBAL 2000 im Februar 2008 die Kampagne „SOS Klima“ gestartet. Das Ziel: Ein Klimaschutzgesetz für Österreich!
Nachdem GLOBAL 2000 mit einem ausformulierten Vorschlag für ein Klimaschutzgesetz an die Öffentlichkeit getreten ist, präsentiert im Sommer 2008 der damalige Umweltminister Pröll einen eigenen Entwurf. Dieser wird zwar von GLOBAL 2000 begrüßt, besitzt aber einige Mängel. So fehlt eine Priorisierung von einheimischen Maßnahmen oder ein klarer Reduktionspfad mit jährlicher Überprüfung und entsprechenden Sanktionen. Das Ende der Regierung Gusenbauer und der Widerstand der Länder verhindern eine tatsächliche Einführung des Pröll-Entwurfs.
Der neue Umweltminister Berlakovich hat sich mehrmals öffentlich für ein Klimaschutzgesetz ausgesprochen und sein Ministerium arbeitet zur Zeit an einem entsprechenden Vorschlag. Hoffentlich mit verbesserten Inhalten.
Bei der Konferenz der LandesumweltreferentInnen im Juni 2009 haben sich Bund und Ländervertreter darauf geeinigt, dass ein „neuer Entwurf zum Klimaschutzgesetz dringend erforderlich“ ist. GLOBAL 2000 begrüßt diese Entscheidung und fordert nun ein unverzügliches, gemeinsames Handeln von Bund und Ländern. Sich gegenseitig Bekenntnisse abzuringen und die Verantwortung zuzuschieben führt zu kontraproduktiven Verzögerungen, die wir uns nicht mehr leisten können!
Was macht GLOBAL 2000?
Einerseits setzen sich die ExpertInnen von GLOBAL 2000 in persönlichen Gesprächen mit dem Minister, mit Beamten sowie mit Abgeordneten für ein solches Gesetz ein und werben auch bei den Medien für diese Notwendigkeit. Viele kreative Aktionen unterstützen die Kampagne.
Andererseits erhöhen BürgerInnen den Druck, indem sie E-Mails oder Postkarten an Nationalratsabgeordnete aus ihrem Wahlkreis senden. Bis jetzt zählt diese dynamische Petition gut 13.000 Unterschriften!

















