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So steht GLOBAL 2000 zum Klimawandel und Klimaschutz

Durch das Verbrennen von Kohle, Öl, Gas, aber auch durch das Abholzen von
Wäldern heizen wir das Klima auf. Die Folgen: Unwetterkatastrophen wie
Stürme, sintflutartige Regenfälle oder Dürren kosten bereits heute jährlich
zehntausenden Menschen das Leben. In Zukunft werden es Millionen sein, wenn
wir nicht umsteuern. In den nächsten 10 bis 15 Jahren muss die Trendwende
geschafft sein, sonst treiben wir in eine unbeherrschbare Klimakatastrophe.

Klimaschutz ist eine Chance
Klimaschutz ist eine große Chance: Denn die Abkehr von den fossilen und
atomaren Dinosaurier-Technologien hin zu einer effizienten und erneuerbaren
Energiezukunft schafft Arbeitsplätze und sichert die Energieversorgung
durch die Nutzung heimischer Energiequellen. Eine dezentralisierte
Energiewirtschaft auf geringerem Verbrauchsniveau bietet mehr innere
Sicherheit, höhere heimische Wertschöpfung und geringere
Auslandsabhängigkeit.

Eine Frage der Klimagerechtigkeit

Es ist eine Frage der Klimagerechtigkeit, dass Österreich seinen Ausstoß an Treibhausgasen auf ein nachhaltiges Niveau senkt.
Im Durchschnitt kommen auf jeden Erdenbürger Treibhausgas-Emissionen von 4,7 Tonnen. Die Menschen in Österreich verursachen jährlich 11 Tonnen. Wir
verursachen den Klimawandel also überproportional stark.
Auch wenn Österreich nur ein kleines Land ist, ist Klimaschutz aus mehreren Gründen auch hier sehr wichtig: Hochentwickelte Industrieländer können von wirtschaftlich aufstrebenden Staaten wie China oder Indien nur dann Klimaschutzmaßnahmen verlangen, wenn sie selbst vorbildlich agieren.


GLOBAL 2000 fordert
- Industriestaaten, also auch Österreich und die EU, müssen die Treibhausgas-Emissionen um 40 Prozent bis zum Jahr 2020 und um mindestens 90 Prozent bis 2050 (jeweils gegenüber 1990) reduzieren.
- Diese Reduzierungen müssen durch echte Klimaschutzmaßnahmen wie etwa dem Ausbau Erneuerbarer Energien in Europa und nicht durch den Zukauf von Verschmutzungsrechten erfolgen.
- Zusätzlich müssen die Industriestaaten die Entwicklungsländer bei der Anpassung an den Klimawandel und dem Aufbau einer zukunftsfähigen Energiewirtschaft unterstützen.
- Global gesehen müssen die Emissionen bis 2050 um mindestens 50 Prozent reduziert werden.
- Die Abholzung der Regenwälder muss umgehend gestoppt werden.


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