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Was bringt das PRP?

Wenn Sie heute Trauben bei Billa, Merkur, Penny oder Sutterlüty kaufen, können Sie sicher sein, dass diese weniger pestizidbelastet sind als noch vor ein paar Jahren.
Denn durch das Pestizidreduktionsprogramm konnte die Pestizidbelastung von Obst und Gemüse bei unserem Partner, der REWE Group, bereits merklich reduziert werden. Zum Beispiel hat sich die durchschnittliche Belastung von den bei Kindern beliebten kernlosen Sultanas-Trauben durch unsere intensive Zusammenarbeit mit den ProduzentInnen in der Türkei deutlich gesenkt. Nämlich um 80 % vom Jahr 2004 bis 2007.

Auch bei den stark belasteten Paprika konnte GLOBAL 2000 viel bewirken. Lag der Anteil an vollkommen pestizidfreien Paprika 2002 bei REWE Group Austria noch unter 25 Prozent, so betrug er 2006 bereits 75 Prozent; alle 48 in diesem Jahr untersuchten Paprika-Proben hielten die gesetzlichen Höchstwerte ein. Während 2002 auf eine Paprika im Durchschnitt 2,4 Pestizide kamen, waren es 2006 nur mehr 0,7.

PRP sorgt für gesündere Umwelt
Unsere Ressourcen Wasser, Boden und Luft werden weniger mit Giften belastet.

Bessere Arbeitsbedingungen
Die Einhaltung der PRP Obergrenzen erfordert einen gezielteren und sorgfältigeren Umgang mit Pestiziden. Dadurch verringern sich Häufigkeit und Dauer des Kontakts der ProduzentInnen mit den gesundheitsschädlichen Substanzen.

Vorteile für LieferantInnen
Wer die gesetzlichen Höchstwerte überschreitet, macht sich strafbar. Durch das PRP sinkt das Risiko, durch hoch belastete Produkte rechtliche Verfolgung oder Imageschäden zu erleiden.

Wertvolle Datensammlung und Erfahrungswissen
Seit Beginn des Programms wurden über 4000 Proben gezogen und ausgewertet. Diese Untersuchungsergebnisse bilden eine reiche Grundlage für unsere Arbeit zur Senkung der Pestizidbelastung. Auch unsere gesammelten Erfahrungen aus Beratungsgesprächen, Kooperationen und Forschungsprojekten helfen uns dabei, das PRP ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern.

letztes Update: 25.03.2009 16:44
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