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Augen auf beim Obst- und Gemüsekauf

Verschaffen Sie sich einen Überblick – wir geben Ihnen die Möglichkeit dazu: Seit September 2009 können Sie sich auf billa.at/prp über die Pestizidbelastung bei konventionellen Obst- und Gemüseprodukten informieren.

Bereits seit 2003 überprüft GLOBAL 2000 im Rahmen des PestizidReduktionsProgramms (PRP) das gesamte Obst- und Gemüsesortiment von Billa auf Pestizidrückstände. 2006 wurde das PRP auch auf die anderen österreichischen Handelsfirmen von Rewe – Merkur, Penny und Sutterlüty – ausgedehnt. Und heuer wird sich auch Adeg anschließen.

Rote Ampel für zuviel Pestizide
Nach mehr als sieben Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit können wir nun einen  weiteren Erfolg verbuchen: Seit September 2009 sind alle aktuellen Prüfergebnisse auf der Billa-Homepage zu finden. Unter billa.at/prp können Sie die gesamte Gemüse- und Obstpalette von Billa unter die Lupe nehmen. Ein Ampelsystem vereinfacht Ihnen die Aufgabe: Die Ampelfarben Rot,Gelb und Grün machen auf einen Blick klar, ob bzw. wie stark ein Produkt mit Pestiziden belastet ist und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Hält ein Produkt die von GLOBAL 2000 vorgegebenen Pestizidobergrenzen nicht ein, hat das eine vorübergehende Sperre der entsprechenden LieferantInnen zur Folge. Erst wenn durch erneute Untersuchungen nachgewiesen werden kann, dass das Problem behoben ist, gibt GLOBAL 2000 die entsprechenden Produkte wieder für den Verkauf im Supermarkt frei.
Die Veröffentlichung der Pestizidrückstandsanalysen stellt einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Transparenz und Sicherheit für KonsumentInnen dar. GLOBAL 2000 wünscht sich, dass auch andere Supermärkte diesem Beispiel folgen.

GLOBAL 2000-Höchstwerte deutlich niedriger als die gesetzlichen
Die von GLOBAL 2000 festgelegten maximal zulässigen Höchstwerte liegen großteils deutlich niedriger als die gesetzlichen Höchstwerte. Diese PRP-Obergrenzen basieren auf Richtwerten unabhängiger Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation WHO und werden ausschließlich nach gesundheitlichen Gesichtspunkten festgelegt.

Ziel des PRPs ist es, die Pestizidbelastung in konventionell angebautem Obst und Gemüse soweit wie möglich zu senken. All jenen, die ganz sicher gehen wollen, dass gar keine Pestizide auf ihrem Teller landen, rät GLOBAL 2000 den Griff zu Bioprodukten. Im biologischen Anbau dürfen keine chemisch-synthetischen Pestizide verwendet und die Produkte nicht nachbehandelt werden, um die Haltbarkeit künstlich zu verlängern.

Weiterführende Informationen zum PestizidReduktionsProgramm  finden Sie auf prp.global2000.at

letztes Update: 08.04.2010 13:37
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