Tschernobyl-Kinder
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Krankenhaus Antratsit - Säuglingssterblichkeit stark gesunken
Was brauchen die Kinder im Krankenhaus Antratsit?
Einen Operationstisch, der alte ist aus dem Jahr 1948 und nicht höhenverstellbar!
Kosten: 11.000 Euro
Wir suchen dringend SponsorInnen für einen modernen OP-Tisch. Vielleicht gibt es ein österreichisches Spital, das einen entbehren kann? Oder eine Firma, die uns einen zur Verfügung stellen könnte? Hinweise bitte per E-Mail an Projektleiter Dr. Christoph Otto christoph.otto@global2000.at oder telefonisch unter (01) 812 57 30.
Dafür will ich spenden!
Die Hintergründe:
Arme Stadt – armes Krankenhaus
Als Krankenhaus der Stadt ist das Spital in Antratsit völlig vom städtischen Budget abhängig. Da Antratsit – wie der Name schon sagt – vor allem eine Bergbaustadt ist, die Minen aber inzwischen mehrheitlich geschlossen wurden, sind die Einnahmen der Stadt gering. Darunter leiden auch die PatientInnen des städtischen Krankenhauses.
Es fehlt am Notwendigsten
Im Krankenhaus sieht es trostlos aus, die Ärzte können die medizinische Versorgung der Stadt kaum bewältigen. Ein halbes Jahrhundert medizinischer Fortschritt ist an dieser Einrichtung nahezu spurlos vorbeigegangen.
Das gesamte Spital hat 420 Betten, die Kinderabteilung 40. Die Einrichtung ist weit entfernt von westlichen hygienischen Standards. Holzbetten, bröckelnder Putz, undichte Fenster und das Fehlen notwendiger medizinischer Instrumente prägen den allgemeinen Eindruck.
Säuglingssterblichkeit stark reduziert
Diese Station im städtischen Krankenhaus war in einer verzweifelten Lage: Infolge von Tschernobyl gibt es auch hier immer mehr Frühgeburten, und viele der Babys mussten nur sterben, weil es in Antratsit keinen lebensrettenden Brutkasten gab. GLOBAL 2000 konnte die dringend notwendigen Brutkästen, einen neuen OP-Tisch sowie Beatmungsgeräte für Babys und Mütter den ÄrztInnen und Hebammen vor Ort zur Verfügung stellen. Vom Therapiezentrum Ybbs erhielten wir 50 hydraulische Betten für die Geburtenstation in Antratsit. Gemeinsam mit der Austrian Development Agency organisierten wir außerdem wichtige medizinische Geräte, die in jeder österreichischen Geburtenstation Mindeststandard sind: ein EKG und ein Ultraschallgerät. Unsere Arbeit hat sich gelohnt: Die Anzahl kritischer Geburten – und damit auch die Sterblichkeit der Babys – hat sich innerhalb kürzester Zeit deutlich reduziert.
Museumsreife Zahnbohrer
Diese Zahnklinik ist für 10.000 Kinder aus Antratsit und Umgebung die einzige Anlaufstelle bei Zahnproblemen. Bei unserem ersten Besuch zeigte man uns, auf welchen museumsreifen Behandlungsstühlen und mit welch veralteten Geräten die Kinder behandelt wurden. Kaum vorstellbar, wie es sich anfühlt, wenn ein Zahnarztbohrer sich mit quälend langsamen 300 Umdrehungen in einen Karies-Zahn bohrt und dort auf einen Nerv trifft. Moderne Bohrer drehen sich um das Tausendfache schneller!
Durch die großzügige Unterstützung von Herrn Nawratil aus Ybbs gelang es, die Zahnklinik mit modernen Geräten auszustatten. Dank der Anschaffung mobiler Zahnbehandlungsausrüstungen können die ÄrztInnen auch Kinder aus den umliegenden Dörfern direkt in den Schulen behandeln. Früher war es für diese kleinen PatientInnen oft nicht möglich, zur Behandlung in die Stadt zu fahren.
Mikroskop zur Rettung des Augenlichts
Auch die Augenerkrankungen sind seit der Katastrophe von Tschernobyl stark angestiegen. Vor allem der Graue Star trifft immer mehr kleine Kinder. Wird diese Krankheit nicht richtig behandelt, müssen die kleinen PatientInnen erblinden.
Dabei ist es beschämend, wie wenig es nur braucht, um einem Kind das Augenlicht zu retten. Die kleine 25-Betten-Abteilung konnte aber ohne modernes Mikroskop die einfachen Operationen nicht durchführen und so mussten die Eltern dieser Kinder die teure Reise nach Odessa oder Kiew auf sich nehmen. Hatten die Kinder niemanden, der das finanzieren konnte, drohte ihnen das furchtbare Schicksal, ein Leben lang blind zu sein.
Glücklicherweise konnten wir das mittlerweile vielen Kindern ersparen, denn nach einem erfolgreichen Spendenaufruf konnten wir der Augenklinik in Antratsit einen OP-Tisch mit Beleuchtungseinrichtung und ein modernes Operationsmikroskop zur Verfügung stellen.

Was brauchen die Kinder im Krankenhaus Antratsit?
Einen Operationstisch, der alte ist aus dem Jahr 1948 und nicht höhenverstellbar!
Kosten: 11.000 Euro
Wir suchen dringend SponsorInnen für einen modernen OP-Tisch. Vielleicht gibt es ein österreichisches Spital, das einen entbehren kann? Oder eine Firma, die uns einen zur Verfügung stellen könnte? Hinweise bitte per E-Mail an Projektleiter Dr. Christoph Otto christoph.otto@global2000.at oder telefonisch unter (01) 812 57 30.
Dafür will ich spenden!
Danke!
So läuft das Projekt Tschernobyl-Kinder:
Krankenhaus Antratsit - Säuglingssterblichkeit stark gesunken
Kindergarten Antratsit - Grundversorgung für Kinder
Behindertenzentrum Lugansk - Mitten in der Gesellschaft
Kinderspital Kharkov - Heilungsrate von 5 auf 75 Prozent gestiegen
Reha-Internat Novoaidar - Für medizinische Behandlung fehlt das Geld
Waisenhaus Shchetovo - Anschluss an die Welt
Erholungsaufenthalte - Neuer Lebensmut
Wer arbeitet für das Projekt Tschernobylkinder? - die Menschen hinter dem Projekt
Wie das Projekt Tschernobylkinder begann - die Hintergründe
Das Projekt Tschernobylkinder - ein Überblick

















