Weitere Aktivitäten

  • 08.01.12
    Baumgartenberg rockt für den Atomausstieg: „Die Stimmung ...
  • 04.01.12
    Blog: Zu Fuß um die Welt: Die zwei jungen ...
  • 21.12.11
    GLOBAL 2000 freut sich über große Spende der Stadt Wien : Wien Kanal, die MA ...
  • 12.12.11
    Anreise nach Baumgartenberg: Größere ...

Das Buch zum Projekt

Tschernobyl-Video

©GLOBAL 2000

Hinweis: Für eine korrekte Darstellung der Seite muss JavaScript aktiviert sein. JavaScript können Sie in den Einstellungen Ihres Browsers aktivieren.
Spende für Wasseraufbereitungsanlage
Wien Kanal, die MA ...
GLOBAL 2000 feiert Geburtstag
Das GLOBAL 2000 ...
Tschernobyl-Kinder
''Wir sind nicht ...
Erfolge für die Tschernobyl-Kinder
...
Unsere PartnerInnen
Viele ...
Projektleiter
Dr. Christoph ...
Interview
Dr. Ludmilla ...
Video: Erholungsaufenthalt
Seit 1995 ...
Rock gegen Tschernobyl
Tschernobyl ist ...
 

Kinderspital Kharkov - Heilungsrate von 5 auf 75 Prozent gestiegen

Leukämiestation des Kinderkrankenhauses Nr. 16

GLOBAL 2000

Wie das Projekt Tschernobyl-Kinder begann
In der ostukrainischen Millionenstadt unweit der Grenze zu Russland begann GLOBAL 2000 im Jahr 1995 mit seinem ersten Hilfsprojekt für die Tschernobyl-Kinder. Nach der Katastrophe in Tschernobyl waren 2500 Familien aus Pripjat, der total verseuchten Stadt wenige Kilometer vom Atomkraftwerk entfernt, hierher nach Kharkov evakuiert worden. Die ehemalige Industriestadt war aber noch in einem größeren Maße unmittelbar von Tschernobyl und dessen Folgen betroffen: Von hier wurden unverhältnismäßig viele Menschen als „LiquidatorInnen“ zu Aufräumarbeiten in das zerstörte AKW abkommandiert – ohne ausreichende Schutzanzüge und ohne Wissen um das Ausmaß der gefährlichen Strahlung.

Späte Opfer
Was ExpertInnen vorausgesagt hatten, traf einige Jahre nach der Reaktorkatastrophe leider tatsächlich ein: Die Zahl der Kinder, die an Leukämie oder Schilddrüsenkrebs erkrankten, stieg sprunghaft an. Die Leukämiestation im Kinderkrankenhaus Nr. 16 mit ihren 60 Betten war die einzige Anlaufstelle für diese krebskranken Kinder, und sie war in einem unvorstellbar schlechten Zustand. Als Dr. Christoph Otto, heute Leiter des Projektes Tschernobyl-Kinder, 1995 zum ersten Mal hierher kam, war er sehr betroffen von den schrecklichen Bedingungen, unter denen die kleinen PatientInnen gegen ihre schwere Krankheit kämpften.

GLOBAL 2000

Kein Geld, keine Krebstherapie
Die hygienischen Zustände waren so schlecht, dass die von der Chemotherapie geschwächten Kinder nicht nur an Krebs, sondern auch an vermeidbaren schweren Infektionen starben. Oft mussten Krebstherapien aus Geldmangel einfach abgebrochen werden. Es fehlte einfach an allem. Da auch das Narkosemittel immer wieder ausging, wurde den leukämiekranken Kindern ohne Betäubung unter unvorstellbaren Schmerzen Knochenmark entnommen! Die kleinen Mädchen und Buben hatten fast keine Chance, ihre schwere Krankheit zu überleben.

Ein Fernsehauftritt - und die Hilfswelle rollt an
Nach seiner Rückkehr nach Österreich informierte Dr. Christoph Otto bei einem Auftritt in Help-TV die österreichische Öffentlichkeit und bat um Spenden für die Tschernobyl-Kinder. Das Projekt kam ins Rollen und GLOBAL 2000 konnte schon bald mit dem kompletten Umbau und der Ausstattung der Krebsstation nach modernen medizinischen Standards beginnen. ÄrztInnen aus Kharkov wurden auf Einladung der Gigax-Stiftung zur Fortbildung ins St. Anna Kinderspital nach Wien eingeladen, um sie an den neuen, lebenswichtigen medizinischen Geräten zu schulen.

Heilungsrate von 5 auf 75% gestiegen
Heute wissen wir: Das Projekt Tschernobyl-Kinder hat an der Kinderkrebsstation von Kharkov wahre Wunder gewirkt. Die Heilungsrate der Kinder ist von nur 5 % auf 75 % gestiegen.
Die Station von Kharkov ist heute die erfolgreichste unter den sieben ukrainischen Kinderkrebszentren. Die Auswirkungen von Tschernobyl sind aber noch lange nicht ausgestanden, denn im Jahr 2004 sind die Neuerkrankungen an Leukämie erneut um 100% gestiegen. Und niemand kann heute mit Sicherheit sagen, wie lange die Folgen der atomaren Verstrahlung auf diese schreckliche Weise weiter wirken werden.

Was brauchen die Kinder in der Leukämiestation des Kinderkrankenhauses Nr. 16?

Medizinische Geräte und Hilfsmittel:
Dreiweghahn mit Schlauch für Chemotherapie
Ein solches Teil macht drei verschiedene Infusionsgaben gleichzeitig möglich: Eine für die Chemotherapie, eine weitere für die Infusion der unterstützenden Nährlösungen, und eine dritte für die Antibiotika, die die Nebenwirkungen eindämmen sollen. Ohne diese Dreiweghähne leiten sie derzeit drei verschiedene Nadeln in ein Venflon (Plastikkanüle) und fixieren sie mit einem Pflaster, was sehr störanfällig ist, weil die Nadeln häufig heraus rutschen, wenn das Kind sich bewegt.
Eine Packung mit 15 Stück kostet 90 Euro.

Infusionsmischbeutel
Diese Beutel erleichtern die Infusionsgabe wesentlich. Ein Infusionsmischbeutel reicht für 24 Stunden Chemotherapie. Ansonsten müssen Flaschen zu 400 ml verwendet werden, die alle 2 Stunden gewechselt werden müssen. Dies bedeutet einen unzumutbaren Einsatz der Eltern, die rund um die Uhr für die Infusionsgaben verantwortlich sind. Ein Chemotherapieblock dauert ca. 5- 7 Tage, ebensoviele Beutel werden für ein krebskrankes Kind in dieser Zeit benötigt.
Mit 60 Euro für 1 Packung Infusionsmischbeutel erleichtern Sie einem krebskranken Kind die Chemotherapie.

Dafür will ich spenden!

GLOBAL 2000

Danke!

 

So läuft das Projekt Tschernobyl-Kinder:

Krankenhaus Antratsit - Säuglingssterblichkeit stark gesunken

Kindergarten Antratsit - Grundversorgung für Kinder

Behindertenzentrum Lugansk - Mitten in der Gesellschaft

Reha-Internat Novoaidar - Für medizinische Behandlung fehlt das Geld

Waisenhaus Shchetovo - Anschluss an die Welt

 

Erholungsaufenthalte - Neuer Lebensmut

Wer arbeitet für das Projekt Tschernobylkinder? - die Menschen hinter dem Projekt

Wie das Projekt Tschernobylkinder begann - die Hintergründe

Das Projekt Tschernobylkinder - ein Überblick

 

letztes Update: 29.04.2010 12:59
Social Bookmarks