Tschernobyl-Kinder
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Waisenhaus Shchetovo: Anschluss an die Welt
Was brauchen die Kinder im Waisenhaus Shchetovo?
Winterschuhe: 35 €/Kind
Medikamente: 200 €/Kind/Jahr
Dafür spende ich!
Die Hintergründe:
Ohne Wasser im Nirgendwo
Als wir zum ersten Mal in dieses Dorf kamen, das im Nirgendwo ohne öffentliche Verkehrsanbindung liegt, waren die Kinder durchgefroren und abgemagert. Die bloßen Zehen lugten aus ihren abgetragenen, kaputten Schuhen heraus und die Kinder hatten nicht genügend zum Anziehen.
Das Waisenhaus, in dem an die 200 Kinder untergebracht waren, war völlig desolat. Die Kinder litten an Läusen und Krätze und es gab keine sanitären Anlagen. Das Wasser zum Kochen, Trinken und Waschen wurde täglich mit einem alten Traktor von einer kilometerweit entfernten Entnahmestelle geholt. Wenn das museumsreife Gefährt wieder einmal kaputt war, gab es einfach kein Wasser. Einen Arzt bei Notfällen zu rufen, war nicht möglich, das Waisenhaus hatte keinen Telefonanschluss und – vom Traktor abgesehen – auch kein Fahrzeug. GLOBAL 2000 konnte nicht sofort helfen, denn zu diesem Zeitpunkt investierten wir gerade alle verfügbaren Geldmittel in den Umbau der Krebsstation in Kharkov. Dieser war ebenso wichtig und konnte keinesfalls gestoppt werden. Uns einfach umzudrehen und das Gesehene zu vergessen, war aber genauso wenig möglich.
Küche, Dusche und Anschluss an die Welt
Wir taten also, was in unserer Macht stand und organisierten als Erstmaßnahme zumindest Hilfstransporte mit Kleidung, Medikamenten und Nahrungsmitteln. Schließlich gelang es uns, das
Bayerische Rote Kreuz als Partner zu gewinnen, und so konnte in Rekordzeit ein Zubau zum Waisenhaus mit Küche, Speisesaal und modernen Duschen und Toiletteanlagen errichtet werden. Seit wir dem Heim, dank unserer SpenderInnen einen PKW und durch Dr. Marko Prypchan einen Kleinbus für 25 Personen übergeben konnten, sind die BetreuerInnen und Kinder nicht mehr völlig von der Umwelt abgeschnitten: Arztbesuche, Besorgungen und Ausflüge wurden damit endlich möglich.
Hilfe bringt Hoffnung
Mittlerweile ist das unbeschwerte Kinderlachen nach Shchetovo zurückgekehrt und bei unseren Besuchen ist an den fröhlichen Gesichtern der Kinder abzulesen, dass wir für sie so etwas wie Familienmitglieder geworden sind. Unser Kontakt und die Unterstützung dieses Hauses und seiner kleinen BewohnerInnen durch GLOBAL 2000 ist bis heute nicht abgebrochen. Im Laufe der Jahre haben wir zahlreiche Hilfstransporte zu den Kindern in Shchetovo geschickt und was vielleicht am wichtigsten ist: Die Buben und Mädchen haben wieder Lebensfreude und Hoffnung und außerdem neue Freunde in Österreich gefunden, denn seit vielen Jahren kommen jeden Sommer 15 Kinder und Begleitpersonen aus dem Waisenhaus in die Gemeinde Wallern i.B. auf Erholungsurlaub.
Was brauchen die Kinder im Waisenhaus Shchetovo?
Winterschuhe: 35 €/Kind
Medikamente: 200 €/Kind/Jahr
Dafür spende ich!
Danke!
So läuft das Projekt Tschernobyl-Kinder:
Krankenhaus Antratsit - Säuglingssterblichkeit stark gesunken
Kindergarten Antratsit - Grundversorgung für Kinder
Behindertenzentrum Lugansk - Mitten in der Gesellschaft
Kinderspital Kharkov - Heilungsrate von 5 auf 75 Prozent gestiegen
Reha-Internat Novoaidar - Für medizinische Behandlung fehlt das Geld
Waisenhaus Shchetovo - Anschluss an die Welt
Erholungsaufenthalte - Neuer Lebensmut
Wer arbeitet für das Projekt Tschernobylkinder?
Wie das Projekt Tschernobylkinder begann - die Hintergründe
Das Projekt Tschernobylkinder - ein Überblick

















