Schuhe, die zu 100 ...
Unter diesem Motto ...
... so lautet das ...
Sie sind ...
Als fahrende ...
Seit Juli 2010 ...
Bewusst ein Zeichen ...
Über neue Wege ...
Unter dem Motto ...
Jede/r von uns ...
...und gefunden von ...
Die ...
In der Serie ...
Die beiden ...
Ein Gespräch ...
Es wird mehr!
In der Serie „Radfahren in Wien“ besuchte GLOBAL 2000 die Bikekitchen im fünfzehnten Wiener Gemeindebezirk. Die Bikekitchen ist ein Verein zur Förderung der Fahrradkultur. Die Räumlichkeiten der Bikekitchen sind nicht nur eine Werkstätte, sie sind auch ein Wohnzimmer/Fahrradkulturraum und eine Küche. Dort werden Fahrräder repariert, konstruiert, modifiziert und natürlich Fahrradkultur aktiv praktiziert. GLOBAL 2000 sprach mit Fritz, einem engagierten Alltagsradfahrer und Lastenfahrradprojektmitarbeiter.
GLOBAL 2000: Fritz, wofür steht die Bikekitchen?
Fritz von der Bikekitchen: In der Bikekitchen gibt es verschiedene Interessensgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Es gibt zum Beispiel die „Schrauber“, die „Freak-Bastler“, aber auch eine Gruppe die sich politisch engagiert.
GLOBAL 2000: Die Bikekitchen steht für die Förderung der Fahrradkultur. Was können wir uns unter Fahrradkultur vorstellen?
Fritz von der Bikekitchen: Das Fahrrad ist ein unterschätztes Fortbewegungsmittel. Für uns ist es das zukünftige Fortbewegungsmittel im städtischen Raum. Fahrradkultur heißt, die Möglichkeiten des Fahrrads voll auszuschöpfen und es nicht ausschließlich als Transportmittel zu sehen. Es gibt unzählige Verwendungsmöglichkeiten für das Fahrrad. Ich arbeite gerade mit einem Freund an einem Schwerlastenrad. Voriges Jahr wurde in der Bikekitchen eine mobile Radküche gebaut.
GLOBAL 2000: So wie Sie fahren viele Bikekitchen-Mitgliederinnen und Mitglieder ganzjährig mit dem Rad. Wie lustig ist für Sie das tägliche Fahrradfahren in Wien?
Fritz von der Bikekitchen: Es ist auf jeden Fall gefährlich. Leider ist der Wiener Straßenverkehr auf das Auto abgestimmt und so ist vielen Autofahrerinnen und Autofahrern nicht bewusst, dass auch viele Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs sind. Dadurch entstehen immer wieder Konflikte. Parallel dazu sind auch sehr viele Leute zu Fuß auf den Radwegen unterwegs. Wir hätten gerne wieder die Straße zurück.
GLOBAL 2000 Mit Tempobegrenzungen für die Autos?
Fritz von der Bikekitchen: Ich sehe in der City-Maut mehr Potential. Die City-Maut könnte den Autoverkehr wirklich reduzieren.
GLOBAL 2000: Wie könnte das Radfahren in Wien für die breite Masse attraktiver werden?
Fritz von der Bikekitchen: Mit einer flächendeckenden eigenen Radspur.
GLOBAL 2000: Was würde sich die Bikekitchen von den politischen Verantwortlichen wünschen?
Fritz von der Bikekitchen: Momentan gibt es ein Problem mit der Bezirksverwaltung vom 15. Bezirk. Einige der Räder stehen im Freien und dieser Umstand gefällt der Bezirksverwaltung nicht. Es hängen ein paar Räder an den Schutzbügeln der Parkplätze und darin sieht die Bezirksverwaltung ein großes Problem. Die Räder stören ihrer Meinung nach die Ästhetik. Ein paar Räder sind ein großes Problem, über die parkenden Autos wird nicht diskutiert.
GLOBAL 2000: Wie könnte das Problem gelöst werden?
Fritz von der Bikekitchen: Wir haben die Zusage für ein temporäres Halteverbot für vier Parkplätze, aber bisher ist nichts passiert.
GLOBAL 2000: Wie würdest du die Zukunft des Radfahrens in Wien mit drei Worten beschreiben?
Fritz von der Bikekitchen: Es wird mehr!
(Von Andreas Forster)
Link:
Links:
Die Bikekitchen
















