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Ich wollt, ich wär (k)ein Huhn ...
Unsere Lebensmittel in Österreich sind frei von Gentechnik - ein weit verbreiteter Irrtum. Denn obwohl der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen hierzulande verboten ist, werden jedes Jahr mehr als 550.000 Tonnen gentechnisch manipuliertes Soja nach Österreich importiert und als Futtermittel an österreichische Tiere verfüttert.
Seit dem Jahr 2003 gibt es eine Kennzeichnungsverpflichtung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln, die in einer EU-Verordnung geregelt ist. Lebensmittel, in deren Zutaten Gentechnik-Pflanzen verwendet werden, müssen demnach gekennzeichnet werden. Wir können also am Etikett eines Produkts gleich erkennen, ob Gentechnik drinnen ist oder nicht. So die Theorie. Nur in der Praxis sieht das anders aus. Tierische Produkte, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Futtermitteln erzeugt wurden, müssen nicht gekennzeichnet werden.
„Du bist, was du isst ….“
Da sich gentechnisch veränderte Futtermittel im Tiermagen nicht in Luft auflösen, heißt das, dass Gentechnik sehr wohl in unseren Lebensmitteln anzutreffen ist. 2010 hat GLOBAL 2000 erreicht, dass die österreichische Milch- und Eierproduktion auf gentechnikfreie Futtermittel umgestellt wurde. Unser Ziel ist es aber, gentechnisch veränderte Futtermittel gänzlich aus Österreich zu verbannen.
Von der Politik ist nichts zu erwarten
Da von Seiten der Politik keine strengeren Richtlinien oder gar ein Verbot zu erwarten sind, startete GLOBAL 2000 eine Kampagne. Gentechnisch veränderte Futtermittel sollen aus Österreich verschwinden.
GLOBAL 2000 fordert die österreichischen Supermarktketten auf, Verantwortung zu übernehmen. Manche Anbieter erwecken mit der Aufschrift „Ohne Gentechnik. Ohne Kompromisse“ den Eindruck, keinerlei Gentechnik in ihrem Sortiment zu zulassen. Diesem Versprechen müssen KundInnen auch Glauben schenken dürfen. Nicht nur Gemüse und Getreideprodukte müssen halten, was sie versprechen, auch Fleisch und andere tierische Produkte. Supermarktketten müssen Druck auf ihre Zulieferer ausüben. Was bei Eiern und Milch möglich ist, ist auch in der Masttierhaltung möglich.
GLOBAL 2000 fordert nach der Umstellung der Eier als logische Fortsetzung die gesamte Hühnerfleischproduktion umzustellen – noch heuer.
Gentechnik im Futter – Nein. Danke! Unterstützen Sie uns auf www.keingenfutter.global2000.at
















