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Kinderleben retten: jetzt auch am Wochenende
Freudige Nachrichten gibt es aus dem Kinderkrankenhaus Nr. 16 in Kharkov: Dank Ihrer großzügigen Unterstützung, liebe Spenderinnen und Spender, konnten wir nun den dringend benötigten Thrombozyten-Inkubator für die Kinderkrebsstation anschaffen.
Durch die intensiven Chemotherapien kommt es bei den kleinen KrebspatientInnen immer wieder zu schweren Komplikationen. Eine der gefährlichsten ist der Mangel an Blutplättchen, die so genannte Thrombozytopenie. Es kommt dabei zu spontanen Blutungen, die nur schwer zu stillen sind und Transfusionen mit Thrombozytenkonzentrat notwendig machen.

Der Kinderkrebsstation fehlte es bisher an der Möglichkeit, dieses Transfusionskonzentrat aufzubewahren. Das Konzentrat musste immer frisch aus SpenderInnenblut hergestellt werden. Die Blutspendestation hat jedoch nur von Montag bis Freitag geöffnet, wodurch es am Wochenende nicht möglich war, Thrombozytenmasse herzustellen. Leider starben dadurch am Wochenende immer wieder Kinder, nur deshalb, weil sie nicht rechtzeitig mit Transfusionen versorgt werden konnten.
So mussten die ÄrztInnen hilflos zusehen, wie die kleine Valeriia im vergangenen Dezember innerhalb von wenigen Stunden sterben musste, obwohl sie an einer sehr gutartigen Leukämievariante erkrankt war und das Schlimmste bereits überstanden hatte. Und das nur, weil Samstag Abend kein Konzentrat vorhanden war und die ÄrztInnen bis Montag Früh warten mussten. Da war es leider schon zu spät.
Mit dem neuen Thrombozyten-Inkubator können die ÄrztInnen in Kharkov nun für jedes Kind, das eine Intensiv-Chemotherapie erhält, Thrombokonzentrat zubereiten, aufbewahren und wenn nötig, sofort verabreichen.
Kein Kind muss mehr sterben, weil es zufällig an einem Wochenende Hilfe braucht.
Im Namen der kleinen KrebspatientInnen in Kharkov bedanken wir uns bei Ihnen, für die großzügige Unterstützung.
















