GLOBAL NEWS 1_13

©GLOBAL 2000

Twitter

Videos

©GLOBAL 2000

Zu Fuß um die Welt

©GLOBAL 2000

Hinweis: Für eine korrekte Darstellung der Seite muss JavaScript aktiviert sein. JavaScript können Sie in den Einstellungen Ihres Browsers aktivieren.
Einkaufen mit kleinem Rucksack
Die Rede ist hier ...
Winter ade
… ...
Fukushimas verdrängte Gefahr
Zwei Jahre nach der ...
Zurück zum Sonntasgbraten
Wussten Sie, dass ...
Zelena Akcija - FoE Crotia
Das weltweit ...
Buen Vivir - vom guten Leben
TEXT VON BERNHARD ...
Ein Sprung ins kalte Wasser
Voriges Jahr ...
"Wenn der Brunnen trocken ist, ...
… ...
30 Jahre- und kein bisschen leise
GLOBAL 2000 wird ...
Kyoto läuft aus
Als sich 1997 die ...
Emissionshandel
Das ...
Knackpunkt Wasser
Ohne Wasser ...
Ein Engel namens Mascha
Es sind gerade ...
Wenn Unwissenheit tötet
Leere ...
"Der gute Style" geht in die 2. Runde
Bereits zum zweiten ...
Wo Licht ist, da ist auch Schatten ...
Bisphenol A ist ...
Gift für die Schönheit
Bis zu 20-mal pro ...
Frische Kräuter im Winter
Frische ...
Friends of the Earth Middle East
TEXT VON ...
Was Ratten schadet ...
Gentechnik im ...
Ein Geschenk mit MehrWert
Seit 20 Jahren ...
GN4_12 pdf
...
Atom-Lobby leugnet Tatsachen
Das nationale ...
Gen-Mais in Europa doch nicht zugelassen
Die ...
Neue Wege in der Landwirtschaft
David und Goliath ...
Ein Stück vom Glück
Auf der Suche nach ...
UPCYCLING: Aus Alt mach' neu!
Der Begriff ...
Hormone im Essen
Froschmännchen ...
Die Verzweiflungstaten der Atom-Lobby
2011 explodierte ...
Em Pom Pi Kolonie, Kolonastik ...
… Em Pom Pi ...
Klimawandel: Das sind erst die Vorboten
Neue ...
Friends of the Earth Chile
Das weltweit ...
Meine "hormonelle" Meinung
TEXT VON NUNU ...
Agricultura - quo vadis?
Wohin unsere ...
GLOBAL 2000 bei der WearFair
Heuer findet die ...
Hühnerfleisch mit Keimen belastet
In der ...
Wir scharren in den Startlöchern ...
Am 1. April hat ...
Meine Stimme gegen Atomkraft
So heißt das ...
Österreich wir atomstromfrei
Beim Gipfeltreffen ...
"Ich träum' schon jede Nacht vom Sommer
Svetlana leidet an ...
Top-Gebäudesanierungen sind Einzelfälle
So sieht ...
Papier ist geduldig
Eine GLOBAL ...
Einstein wusste es, wir wissen es, ...
Die in anderen ...
Zu früh gefreut
Wir haben uns sehr ...
Was haben Lamas mit Handys zu
Wir hantieren ...
Friends of the Earth Indonesia
TEXT VON INGA ...
Verpackt nochmal ...
Einmal gebratene ...
Dasselbe in Grün?
Nachhaltigkeit in ...
And the winner is ...
… das ...
Umwelt macht Schule
Im Herbst 2010 ...
Wir sind jung und brauchen die Welt
Es gibt uns seit ...
MULTIVSION: Kinder lernen Umweltschutz
Das Stadttheater ...
Wenn Flüsse rotes Wasser führen
Ob ...
Schiefergas - nein, danke!
Es ist nur ein ...
Wasser - Quell des Lebens
Die Kinder aus der ...
Kein Gift im Garten
Die Tage werden ...
FoE Nigeria - Sprachrohr der Menschen
Environmental ...
Dein altes Handy kann noch was
… ...
Projekt Tschernobyl-Kinder geprüft!
Projektleiter ...
Water makes the world go 'round
Ohne Wasser kein ...
Baumwolle - lebensnotwendig
Im Rahmen des ...
Große Ressourcen-Konferenz
Im Rahmen unseres ...
Juchee, BPA in Schullern ist passe
Schon vor zwei ...
Ein g'sundes Happl in Ehren ...
Um für die ...
Keine Kohle für Atom
Nach der ...
Schlaf Kindlein schlaf ...
Von gutem Schlaf ...
Der Kampf gegen Bio-Piraten
Das UN Permanent ...
Milieudefensie - FoE Netherlands
Das weltweit ...
Wegwerfen ist geil!
„Liebes ...
Sensible Knollen
Im Vergleich zu ...
"Das große Schweigen"
- der neue ...
Die Süße des Sommers
Die klassische ...
Das Klimaschutzgesetz kommt
Nach jahrelangen ...
Ein sauberer See
In Österreich ...
Die Welt nach Fukushima
Am 11. März ...
An der Seele gesund
Gesunde Kinder ...
Fragen allein ist zu wenig ...
Das wichtigste ...
Hnuti Duha - FoE Tschechien
Hnuti DUHA — ...
Mangroven in Gefahr
Mangroven wachsen ...
Diät per Gesetz
Ab 1. September ...
Kinderleben retten: auch am Wochenende
Freudige ...
Ferienaufenthalte
Seit über 15 ...
Weg vom Dreck
In Österreich ...
Pimp up your shirt
Sommer, Sonne, Eis ...
Pestizide bei Schulkindern
Die GLOBAL ...
Vorhang auf für Berlakovich
Weil die Bienen ...
Klima: 5 vor 12 und Österreich schläft
Neue Klimaberichte ...
Ökostrom-Gesetz
Herannahende ...
Das AMA-Gütesiegel — eine (Ent)Täuschung
Was die ...
Addio Plastiksackerl
Während ...
Uranabbau im Outback Australiens
Viertausend Tonnen ...
Anti-Atom-T-Shirts
25 Jahre nach ...
"Essen, tanken oder Sackerl?"
Im Zuge des ...
Außen hui, innen pfui
Stellen Sie sich ...
Das unsichtbare Erbe ...
Viele Pestizide ...
Ich wollt, ich wär (k)ein Huhn ...
Unsere Lebensmittel ...
"Diesmal bin ich zuversichtlich ..."
Heuer feiert das ...
Österreich radelt zur Arbeit
Um die seit 2007 ...
Und die Hoffnung stirbt zuletzt
Und die Hoffnung ...
No more Moor
Wie so oft bei ...
Trauben ohne Gift
Eine der zentralen ...
Bienensterben: ImkerInnen klagen an
Und die Politik ...
"Wenn ich wieder gesund bin, werde ich .
GLOBAL 2000 ...
Atomkuchen statt Strabag-Aktien
GLOBAL 2000 zu ...
REdUSE - weniger ist mehr
Haben Sie sich ...
Alu - Gift für die Umwelt
Im ...
Australiens Urwälder atmen auf ...
...
Zuerst das Ei und dann die Henne
2010 wurden auf ...
Leben wie im Märchen
Diesen Sommer kam ...
Europas gefährlichstes Atomprojekt
Seit 24 Jahren wird ...
Die Verantwortung der Unternehmer
STRABAG-Chef Hans ...
EU-Skandalbehörde EFSA
Mit der ...
Entwicklung oder selbstbestimmte Ent-wic
Die massive ...
Noch mehr Sommer, Sonne und frische Luft
... für die ...
Großer Erfolg für GLOBAL 2000
Über die ...
Bienensterben auf der Staatsoper
Während ...
Pestizide unser täglich Gift
Die konventionelle ...
"Da passieren kleine Wunder"
Dr. Ludmilla ...
Missbrauch von Steuergeldern
Mehr als eine ...
Der Wald als Ware (2)
In der letzten ...
Umweltpreis für Thuli
San Francisco, ...
Der Wald als Ware
Indonesien ist ein ...
Der Wald ist unser Leben
Durch illegalen ...
Jetzt erst recht
In der letzten ...
Teures Design auf Kosten der Umwelt
Die Kaffeekapsel: ...
Ein Sommer voller Gemüse
Seit über 20 ...
Israel bald auf dem Trockenen?
Die Lebensader ...
Neue Schutzgebiete für die Seringueiros
Vor zehn Jahren ...
Schnuller müssen sicher sein
GLOBAL 2000 hat ...
Was erwartet uns in Kopenhagen?
In der ...
EFSA-Gutachten unzureichend
Im Juni ...
Wir lassen Euch nicht im Stich ...
Seit 13 Jahren ...
Mehr als nur Ferien
130 ...
Schritt für Schritt zur Gentech-Freiheit
In der ...
Nanotechnologie
Nanotechnologie ...
Die Bienen sterben
... und der ...
Heiße Luft statt Pestizide
GLOBAL 2000 ...
Tropenholz
Mit Tropenholz ist ...
Wildes, wertloses Land?
15 Jahre gibt es ...
Schlank mit Ananas?
Ausgehungert werden ...
Trinkwasser für die Kinder
Trinkwasser aus der ...
Rettung für Babys
Die Stadtgemeinde ...
Erfolg AKW Mochovce
Die Pressemeldungen ...
Gletscher in Gefahr
Österreichs ...
Mit Bio sparen
In Zeiten der ...
Ent-wicklung
Von 19.4 bis 30.4 ...
GLOBAL NEWS 1/2010
Das Magazin ...
GLOBAL NEWS 4_10
...
Zweitfrau im Interview
„I use my ...
GLOBAL NEWS 1/12
...
Studien Andres Carrascos
...
GLOBAL NEWS 2_11 pdf
...
GLOBAL NEWS 3_11
...
GLOBAL NEWS 4_11
...
GLOBAL NEWS 2_12 pdf
...
GLOBAL NEWS 3_12 pdf
...
GLOBAL NEWS 4_12
...
GLOBAL NEWS 1_13 pdf
...
 

Was erwartet uns in Kopenhagen?

In der internationalen Klimapolitik stehen wichtige Entscheidungen an. An der Weltklimakonferenz in Kopenhagen COP 15 vom 7. bis 18. Dezember müssen die Regierungen zeigen, ob sie tatsächlich aktiv werden wollen – eine weitere Verzögerung können wir uns nicht leisten.

Wolfgang Pfensig/PIXELIO

In Kopenhagen geht es um das Nachfolgeabkommen des berühmten Kyoto-Protokolls, das 2012 auslaufen wird. Damit es 2013 zu einem lückenlosen Übergang kommt, müssen jetzt die Entscheidungen getroffen werden – und zwar die richtigen. Eines ist klar: Der Temperaturanstieg gegenüber vorindustrieller Zeit darf maximal zwei Grad betragen. Nur so können wir die klimabedingten Schäden einigermaßen im Griff behalten. Anderenfalls steigt auch die Gefahr, dass natürliche, unumkehrbare Rückkoppelungseffekte, so genannte Kipp-Punkte, ausgelöst werden, welche die Erwärmung weiter antreiben. Ein solcher Effekt ist die massive Freisetzung von Methan bei auftauenden Permafrostböden.

Die ganze Welt muss daran arbeiten, den Temperaturanstieg einzudämmen.

Der größte Teil der Verantwortung liegt jedoch bei den Industrieländern, sind diese doch mit 75 Prozent der historischen Emissionen die Hauptverursacher des Problems. Bedeutend stärker von dessen Folgen betroffen sind jedoch die Menschen in Entwicklungsländern. Es ist somit auch ein Gebot der Gerechtigkeit, dass die Industriestaaten bei den Verhandlungen voranschreiten, ihre Emissionen deutlich senken und die Entwicklungsländer bei ihren Klimamaßnahmen unterstützen.

Tim Caspary/PIXELIO

Über die Emissionsreduktionen hinaus beinhalten die Verhandlungen in Kopenhagen drei weitere große Themenblöcke:

1.Anpassung:

Der Klimawandel findet statt und wird auch bei einer erfolgreichen Vermeidung von CO2 noch verschärft auftreten – besonders in den finanzschwachen Entwicklungsländern. Es besteht also ein Bedarf an Anpassungsmaßnahmen wie Hochwasserschutz oder die Evakuierung ganzer Inseln. Hierfür sind internationale Transferleistungen notwendig.

2.Finanzierung und Technologietransfer:

Im Gegensatz zum Kyotoprotokoll werdenjetzt auch die Entwicklungs- und Schwellenländer stärker in die Emissionsminderung eingebunden. Ohne sie geht es nicht. Die Entwicklungsländer müssen also massiv mit Geld und Technologie bei ihrer Aufgabenerfüllung unterstützt werden. So bezahlen wir unsere Klimaschulden zurück. Mögliche Finanzquellen sind die Auktionierung von Emissionsrechten und die Besteuerung des Flug- und Schiffsverkehrs.

3.Schutz des Regenwaldes:

Wälder haben die Fähigkeit Unmengen an CO2 zu speichern. Leider hat die fortschreitende Abholzung einem massiven Anteil an den globalen Emissionen. Bei den Verhandlungen besteht die Gefahr, dass Plantagen mit Monokulturen ursprünglichen Wäldern gleichgesetzt werden. Letztere speichern jedoch 80 Prozent mehr CO2 und beherbergen eine enorme Vielfalt an Flora und Fauna.

Der Stand der Verhandlungen stimmt alles andere als optimistisch. Seit vor zwei Jahren der Fahrplan und die grobe inhaltliche Richtung vorgegeben wurde, ist der Verhandlungstext auf mehrere hundert Seiten angewachsen. Neben zielführenden gibt es aber auch so beängstigende Vorschläge, wie die Finanzierung von Atomkraftprojekte in Entwicklungsländern durch Industriestaaten und die Anerkennung derselben als Klimaschutzmaßnahmen. Kanada, Australien, viele OPEC-Staaten und die USA präsentieren sich als deutliche Klimaschutz-Bremser und auch die EU hat ihre Vorreiterrolle verloren. Ermutigend sind jedoch Japan mit dem Zugeständnis, seine Ziele deutlich zu erhöhen und Norwegen mit einem 40 Prozent-Ziel. Viele Industriestaaten versuchen außerdem ihre an sich schon ungenügenden Versprechen weiter zu verwässern, indem sie sich für den Freikauf mit fragwürdigen Emissionszertifikaten aussprechen. Wir müssen aber jetzt den Weg in eine CO2-freie Zukunft beginnen.

GLOBAL 2000 und Friends of the Earth sind in Kopenhagen vor Ort aktiv. Die Stimme der Umweltgruppen ist immens wichtig. Ohne sie hätten Lobbyisten von Industrie, E-Wirtschaft und Atomlobby freie Bahn. Wir informieren die Medien, analysieren die vorgelegten Vorschläge, lobbyieren für die gute Sache und machen Druck durch Aktionen außerhalb des Verhandlungszentrums.

letztes Update: 19.11.2009 10:56
Social Bookmarks