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„Wenn ich wieder gesund bin, werde ich ...“
GLOBAL 2000 kümmert sich seit 15 Jahren um die Tschernobylkinder – unschuldige Kinder, die für die Fehler von Erwachsenen mit ihrer Gesundheit bezahlen. Oksana ist eines davon. Sie liegt seit beinahe drei Monaten auf der Kinderstation des Krankenhauses Nr. 16 in Kharkov.
Eigentlich ist Oksana Tschubrina gar kein Kind mehr. Mit ihren 18 Jahren ist sie dem Gesetz nach sogar schon eine junge Erwachsene. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Das zerbrechliche Mädchen ist schwerkrank und bedarf nach wie vor der Pflege ihrer Eltern – ganz so wie zu der Zeit, als sie noch ganz klein war.
Oksana hat Leukämie
Die Begleiterscheinungen derselben machen ihr schwer zu schaffen: Sie leidet unter starken Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen und spastischen Lähmungserscheinungen. Doch damit nicht genug, vor kurzem wurde auch noch ein Virus im Gehirn entdeckt. Dieser bedroht massiv ihr Leben. Das geschwächte junge Mädchen musste sich einer Rückenmarkspunktion unterziehen, damit die entnommene Flüssigkeit bakteriologisch untersucht werden konnte. Die erforderliche Nadel für die Entnahme mussten ihre Eltern selber besorgen und auch bezahlen. In Kharkov gibt es nur einen Händler, der diese Nadeln vertreibt. Die Nadel kostet 130 Euro. Oxanas Eltern verdienen etwa 180 Euro im Monat
Zur Angst um das Kind kommen die finanziellen Sorgen
Als sich bei Oksana die ersten Anzeichen der Viruserkrankung einstellten, musste zur Diagnosestellung ein Neurologe angefordert werden. Dieser wurde per Taxi aus einem anderen Spital herbeigeholt. Das Taxigeld mussten Oxanas Eltern selber bezahlen. Da das Krankenhaus Nr.16 keinen eigenen Krankenwagen besitzt, muss für jede Untersuchung außer Haus ein Fahrzeug angefordert werden – bezahlen müssen die Eltern. Zu den Sorgen um das Kind kommt die enorme finanzielle Belastung.
Oksana liegt schon beinahe drei Monate im Spital. Ihre Eltern bringen ihr täglich das Essen und wechseln sich, so gut das neben der Arbeit geht, am Krankenbett ab. Die Chemotherapie wird noch vier Monate dauern. Bis jetzt hat das Mädchen die Präparate dafür vom Krankenhaus bekommen. Der Vorrat geht aber zur Neige und für die zweite Therapiephase müssen Oksanas Eltern selber in die Tasche greifen: vier Flaschen Methotrexat zu je 250 Euro. Woher sie das Geld nehmen sollen, wissen sie noch nicht.
Oksana braucht unsere Hilfe
„Wenn ich wieder gesund bin, werde ich Kosmetikerin“, sagt Oksana und lächelt verträumt. „Und kochen möchte ich wieder. Das ist nämlich mein großes Hobby“, schwärmt sie weiter. Damit Oksana wieder gesund werden kann, braucht sie aber unsere Hilfe. Und nicht nur sie: Unzählige andere kranke Kinder und ihre Eltern in der Ukraine sind in derselben Situation. Sie alle brauchen unsere Unterstützung. Es fehlt vor allem an Nadeln, Medikamenten und medizinischen Geräten zur Behandlung der kleinen PatientInnen, die sie für ihre Genesung dringend brauchen. Bescheren wir Oksana und ihrer Famile und den vielen anderen kranken Kindern in der Ukraine ein wertvolles Weihnachtsgeschenk: die Hoffnung auf eine Zukunft. Danke für Ihre Hilfe! PSK 90 30 2000


















