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Water makes the world go 'round

Ohne Wasser kein Leben, das ist allgemein bekannt. Aber es muss auch heißen, ohne Wasser keine Rohstoffe und das gilt nicht nur für „lebende“ bzw. nachwachsende Rohstoffe wie Getreide, sondern auch für nicht nachwachsende Rohstoffe wie Metalle.

Wenn man den Faden nun weiterspinnt, müsste es richtigerweise auch heißen: Ohne Wasser keine Konsumgüter und somit kein Konsum. Das erscheint Ihnen weit hergeholt? Keineswegs: Denn der Wasser-Fußabdruck unseres Konsums ist deutlich größer als der unseres direkten Wasserverbrauchs.

Wasser verbrauchen wir nicht nur beim Trinken, Kochen, Baden oder Putzen
In manchen Ländern wird Wasser in großen Mengen genutzt, ja geradezu verschwendet, während anderswo Milliarden Menschen auf die grundlegendste Versorgung mit diesem für sie kostbaren Gut verzichten müssen. Durchschnittliche EuropäerInnen verbrauchen  4.750 Liter Wasser pro Tag. AfrikanerInnen konsumieren täglich nur 3.550 Liter. Das kommt Ihnen viel vor? In diesen Zahlen wird nicht nur der direkte Wasserverbrauch berücksichtigt — also Wasser zum Kochen, Trinken, Baden oder Putzen — sondern auch der indirekte. Im indirekten Wasserverbrauch ist auch jene Wassermenge miteingerechnet, die durch die Verwendung von Produkten oder Dienstleistungen, für deren Bereitstellung Wasser benötigt wird, anfällt. Bei der Herstellung eines einzigen Baumwoll-T-Shirts werden unglaubliche 2.700 Liter Wasser verbraucht.

reduse.org

Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum sind Faktoren, die unsere Wasserreserven immer mehr belasten. Setzt sich die derzeitige Entwicklung fort, werden viele Weltregionen in den nächsten Jahrzehnten unter zunehmender Wasserknappheit leiden.

Auf die stetig wachsende Nachfrage nach Süßwasser hat man bisher mit dem Schlagen neuer Brunnen, der Errichtung von zusätzlichen Dämmen und dem Bau von größeren Reservoirs und modernen Entsalzungsanlagen reagiert. Mittlerweile stößt man bei der Süßwasserbeschaffung vielerorts an Grenzen. Die langfristige Lösung kann nur ein niedrigerer Wasserverbrauch sein.
Neben dem weltweiten Wasser- muss auch der weltweite Ressourcenverbrauch sinken, denn auch dieser steigt seit Jahren stetig an. Eine kleine Minderheit verbraucht einen Großteil der Ressourcen: Ein Viertel der Weltbevölkerung lebt in Europa, Nordamerika und Ozeanien und verbraucht fast so viele Rohstoffe wie drei Viertel der Menschen aller anderen Weltregionen zusammen. Vor allem jene Länder mit hohem Ressourcenverbrauch sind jetzt aufgerufen, auf einen fairen Anteil zu reduzieren. Schließlich steht  jedem Menschen auf der Erde der gleiche Anteil an Ressourcen zu, egal ob er aus Europa, Afrika, Australien oder Asien ist.

Wie gewonnen, so zerronnen ...
Der im Rahmen unseres RedUSE-Projekts eben erschienene Report: „Wie gewonnen so zerronnen — Vom steigenden Ressourcenverbrauch  und den Auswirkungen auf Wasser“ beleuchtet den Zusammenhang und das Wechselspiel zwischen der Nutzung von Materialien und Wasser.
Wasser fließt in nahezu jeder Stufe des Materialflusses: von der Gewinnung der einzelnen Materialen bis hin zur Verarbeitung derselben und schließlich bei ihrer Entsorgung. Zahlen, Fakten und anschauliche Fallbeispiele ergänzen den Report zu einem interessanten Nachschlagewerk. Da geht es etwa um den Baumwollanbau in Togo und Kamerun: Exklusiv für Sie, berichten wir darüber auf den kommenden Seiten noch ausführlicher als in unserem Report.
„Wie gewonnen so zerronnen – Vom steigenden Ressourcenverbrauch  und den Auswirkungen auf Wasser“ können Sie bei uns bestellen oder auf report.global2000.at online gratis downloaden.

letztes Update: 13.12.2011 10:18
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