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Seit 13 Jahren kümmert sich GLOBAL 2000 um die unschuldigen Opfer der Tschernobyl-Katastrophe. Projektleiter Dr. Christoph Otto wurde mit mehreren ukrainischen Verdienstorden ausgezeichnet. Den bedeutendsten erhielt er im Juni dieses Jahres. Lugansk.
2. Juni 2009. Erfreut nimmt Dr. Christoph Otto im Namen aller SpenderInnen den Orden der nationalen ukrainischen Tschernobylgesellschaft "Sojus Chornobyl" entgegen, den er für seine Verdienste um die jüngsten Opfer der Tschernobylkatastrophe verliehen bekommt. Der schönste Lohn für seine Bemühungen sind die vielen ukrainischen Kinder, die von ihren schweren Krankheiten geheilt werden konnten: Kinder, die dank der Unterstützung aus Österreich die für sie lebensnotwendigen Medikamente erhalten haben, geschwächte Kinder, die im Rahmen der jährlichen GLOBAL 2000-Erholungsaufenthalte nach Österreich kommen und hier ein paar unbeschwerte Wochen verbringen können, Waisenkinder, deren Lebensbedingungen sich deutlich verbessert haben. In den vergangenen 13 Jahren konnte GLOBAL 2000 dank der Unterstützung zahlreicher SpenderInnen das Leben vieler ukrainischer Kinder und Waisenkinder erleichtern und ihnen neue Hoffnung spenden. Rund drei Millionen Euro gingen in Form von Medikamenten, Bedarfsgütern, medizinischen Geräten und finanzieller Unterstützung an ukrainische Einrichtungen für Kinder wie Waisenhäuser, Krankenhäuser und Behindertenzentren. Etwa 1.300 Kinder konnten im Rahmen der GLOBAL 2000-Erholungsaufenthalte in Österreich Kraft für die Zukunft tanken.
Und das GLOBAL 2000-Tschernobylkinder-Projekt geht weiter. Auch in Zukunft orientiert sich das Projekts weiterhin an den konkreten Bedürfnissen der Kinder und Institutionen. Es werden weitere Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Krankenhäusern und pädagogischen Einrichtungen installiert. Die Leukämiestation im Kinderkrankenhaus Nr.16 in Kharkov soll renoviert werden. Das städtische Krankenhaus in Antratsit, dem es momentan sogar an Bettdecken für seine kleinen Schützlinge mangelt, braucht dringend Hilfsgüter. Selbstverständlich werden wir weiterhin mit Medikamenten und der Finanzierung von medizinischen Untersuchungen und Eingriffen helfen. Und derzeit wird von heimischen ÄrztInnen überprüft, ob einige schwerkranke Kinder in Österreich behandelt werden können. Im Namen der Tschernobylkinder bedanken wir uns schon heute herzlich für Ihre weitere Unterstützung.


















