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2008 ist zehnt wärmstes Jahr seit Temperaturmessung

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GLOBAL 2000: Neues Jahr muss Trendwende beim Klimaschutz bringen!


Wien (29. Dezember 2008). Aktuelle Zahlen der World Meteorological Organisation (WMO) belegen erneut das rasche Fortschreiten des Klimawandels. Die WissenschaftlerInnen errechneten, dass 2008 das zehntwärmste Jahr seit dem Bestehen von Temperaturaufzeichnungen 1850 ist. Nur der natürliche Kühlungseffekt „La Nina“ im pazifischen Ozean, der dieses Jahr länger als erwartet anhielt, lässt den globalen Temperaturanstieg nicht noch höher ausfallen. Ungewöhnliche, nicht zyklische Meeresströmungen im Pazifik hatten 1998 bekannt unter dem Phänomen „El Nino“ für den gegenteiligen Effekt, also zur stärkeren Erwärmung, und damit zum wärmsten Jahr der Temperaturmessungen geführt.
Professor Phil Jones, Director of the Climatic Research Unit (CRU) der University of East Anglia, federführend bei den UN-Klimaprognosen, dazu: „Rechnet man Phänomene wie El Nino und La Nina aus den Messungen heraus, dann sind wir jährlich mit einer anhaltenden Temperaturerhöhung konfrontiert.“

Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 fordert daher für 2009 eine Trendwende in der Klimapolitik. Silva Herrmann, Klimaschutzsprecherin von GLOBAL 2000 dazu: „Es ist höchste Zeit endlich einen zukunftsweisenden Weg im Klimaschutz zu beschreiten und gegenzusteuern, um zukünftige Generationen vor den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu schützen.“

GLOBAL 2000 fordert konkret bis 2020 eine Reduktion der Emissionen um 40 Prozent in den Industriestaaten ohne Freikauf durch Zertifikate. In Österreich muss eine Reduktion der hohen CO2-Emissionen durch ein effektives Klimaschutzgesetz mit kontinuierlichen, heimischen Treibhausgasreduktionen gewährleistet werden.


Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Presse: Ruth Schöffl, Tel.: 0699/14 2000 19, presse@global2000.at

letztes Update: 24.02.2009 16:27
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