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EINLADUNG zur PRESSEREISE: TSCHERNOBYL 25 Jahre nach der Katastrophe

Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 organisiert eine Pressereise in die Ukraine anlässlich des 25. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl am 26. April. Vorgesehenes Datum der Reise: 21. bis 24. März 2011 (Kosten: 300 Euro). Hier das vorläufige Programm, das nach individuellen Interessen auch abgeändert werden kann - möglicherweise planen Sie bereits einen Schwerpunkt zum Thema. Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Simonne Baur, Pressesprecherin GLOBAL 2000, Tel.: 0699 14 2000 23

 

PRESSEREISE: TSCHERNOBYL 25 Jahre nach der Katastrophe

mit Dr. Christoph Otto (Organisator des Hilfsprojekts Tschernobyl Kinder), Dr. Reinhard Uhrig, Experte Energie/Atomkraft, GLOBAL 2000

Montag, 21.3. Ankunft in Kiew

Nachmittag: Tschernobylmuseum in Kiev, Treffen bzw. Führung mit Volodymyr Shoskoshytnyj (Chef der Liquidatorenvereinigung) und/oder Besuch des "Museum der Feuerwehrleute" Abend: Restaurant in Kiew Treffen mit ukrainischen Journalisten Andriy Probityuk (spricht Deutsch) Igor Kostin (Tschernobyl- Foto graf Nachrichtenagentur NOWOSTI) Valeriy Bubliyk Tatjana Khudolii Dienstag

22.3. Tschernobyl (Anreise per Bus)

Führung in die Sperrzone (10 Kilometer um Tschernobyl) in Begleitung eines Milizionärs unter ständiger Kontrolle mit Geigerzähler. Besuch des Informationszentrums beim ehemaligen AKW (plus Mittagessen), Besichtigung des Geländes und des AKW-Sarkophags von Tschernobyl.

Informationen über den Zustand des Sarkophags variieren, es wurde auch von Rissen bis zu einem halben Meter berichtet. Laut aktuellen Plänen soll nun neben dem Sarkophag ein neuer gebaut werden, der auf Schienen über den alten gefahren wird. Die Ruine des AKW soll schließlich mittels Roboter abgebaut werden. Ob Roboter bei radioaktiver Strahlung funktionieren, wie und wo das radioaktive Material entsorgt wird und viele weitere Fragen sind offen.

Möglichkeit der Besichtigung der Geisterstadt Prypiat. Die nur 4 Kilometer vom Atomkraftwerk entfernt gelegene Stadt wurde innerhalb von zwei Tagen nach der Reaktorkatastrophe für immer evakuiert. abends Zugfahrt nach Kharkov

Mittwoch, 23.3., Kharkov

Besuch des Kinderkrankenhauses Nr.16, Besichtigung alter Stationen, der Intensivstation und der neuen erfolgreichen Haematologieabteilung, Interviewmöglichkeit mit Professor Odinets und Ärzten, Treffen mit Liquidatoren, Interviewmöglichkeit mit ehemaligen "Tschernobyl-Kindern", die in Folge der Tschernobyl-Katastrophe an Leukämie erkrankt sind: Lidiya Utkin, Tochter eines Atomphysikers, (spricht Deutsch), Rita Nesteruk, studiert Haematologie Anton Podrijatshikov, Bankfilialleiter, Artem Velichko, Chef des Elternvereins onkologiekranker Kinder, dessen Sohn mit 4 Jahren an einem Gehirntumor verstarb (es besteht auch die Möglichkeit, die Mädchen, die vor 10 Jahren in HelpTV eingeladen waren und durch österreichische Hilfe operierte werden konnten, nun als Erwachsene zu treffen, eine studiert jetzt Medizin)

Donnerstag, 24.3., Rückflug nach Wien

 

Kontakt: Simonne Baur, Tel: 0699 14 2000 23, Jens Karg, Tel: 0699 14 2000 20, mailto: presse@global2000.at

letztes Update: 09.02.2011 13:02
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