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Agrarkonzern wollte ...
Anbau von Gentechpflanzen in der EU werden Tür und Tor geöffnet!
Am 9. März stimmen die Umweltminister in Brüssel über eine Regelung zum "nationalen Selbstbestimmungsrecht" ab. Zwar kommt die EU damit einem lange gehegten Wunsch einiger Mitgliedsstaaten nsch, doch der aktuelle Vorschlag, über den abgestimmt werden soll, ist für GLOBAL 2000 völlig inakzeptabel.
In Zukunft sollen die Gentech-Konzerne wie Monsanto mitreden dürfen, wenn ein Land keine Gentech-Pflanzen anbauen möchte. Mit den Konzernen wird dann vereinbart, dass im eigenen Land keine Gentech-Pflanzen angebaut werden. Im Gegenzug stimmt dieses Land auf EU-Ebene für die Zulassung in allen anderen EU-Staaten. Auch Österreichs Umwelt-Minister Berlakovich hat sich bisher nicht klar gegen diese Regelung ausgesprochen. Doch was das bedeutet, wenn diese neue Regelung beschlossen wird, ist für Europa und Österreich eine Katastrophe. In der EU würden alleine im heurigen Jahr 5 bis 6 neue Gentech-Maissorten zugelassen und spätestens im nächsten Jahr angebaut. (im Vergleich dazu: seit Beginn der Gentechnik in Europa 1998 wurde bisher nur eine einzige Maissorte zugelassen!).Der Mais wird dann in Lebensmitteln verarbeitet und kann so auch in Österreichs Supermärkte gelangen. Heidi Porstner, Gentech-Expertin GLOBAL 2000:" Es ist unbedingt notwendig, dass sich Minister Berlakovich gegen den Vorschlag der Dänischen Ratspräsidentschaft ausspricht. Wird am 9. März in Brüssel für den aktuellen Vorschlag abgestimmt, sind der Gentechnik in Europa sehr bald Tür und Tor geöffnet. Und auch Österreich wird es immer schwerer haben, genechnik-frei zu bleiben!"
Rückfragenhinweis:
Lydia Matzka-Saboi
+43 699 14 2000 26
Nunu Kaller
+43 699 14 2000 20
presse@global2000.at
Expertin
Heidemarie Porstner
heidemarie.porstner@global2000.at














