aktuelle Nachrichten

  • 10.02.12
    GLOBAL 2000 zum IV-Positionspapier „Rohstoffsicherheit 2020+“: Deutliche Reduktion ...
  • 06.02.12
    GLOBAL 2000 zu Fukushima: „Kaltabschaltung“ der Reaktoren bleibt weiter Fiktion: Temperaturanstieg ...
  • 27.01.12
    Global 2000 begrüßt Neuauflage des Sanierungschecks für 2012: Klimaschützer ...
  • 24.01.12
    GLOBAL 2000: OMV verteilt „Beruhigungspillen“ an die Bevölkerung in Poysdorf : Umweltschützer ...
  • 19.01.12
    GLOBAL 2000: Ressourceneffizienz...-Aktionsplan ohne Verbindlichkeit selbst ineffizient: Das Bekenntnis zur ...

Atombroschüre

Broschüren

©GLOBAL 2000

Unsere Publikationen


Studien & Publikationen downloaden

Pressekontakt

©GLOBAL 2000

Pressefotos

©GLOBAL 2000

Flickr

www.flickr.com
Hinweis: Für eine korrekte Darstellung der Seite muss JavaScript aktiviert sein. JavaScript können Sie in den Einstellungen Ihres Browsers aktivieren.
Freilandeier und Nachhaltigkeit
120 Eierproduzenten ...
Irreführung durch AMA und Ministerium
AGES findet ...
Studie zu bt-Baumwolle zweite Generation
Studie belegt, dass ...
Kommission will Gentech legalisieren
Eurobarometer ...
Kommission zu Gentechnikfreiheit
BM Berlakovich muss ...
Gentechsequenzen durch Muttermilch
Italienische ...
GLOBAL 2000 und Greenpeace: Gegen Gentec
Zulassung der ...
Falsche Angaben der Gen-Lobby entlarvt
Gentech-Anbau in ...
Gift-resitente Schädlinge durch Monsanto
Anzahl resistenter ...
Gentech-Melanzani in Indien verboten
(9. Februar 2010) ...
Enormer Preisanstieg bei Gentechpflanzen
Finanzsituation von ...
Jobrotation zwischen Behörde & Konzern
...
Milchpolitik ist Sargnagel für Bauern!
Umweltschützer ...
Kampagne "Gentechnikfreie Milch" startet
Studie zeigt: ...
Einladung zur Kampagnen-Präsentation
Wien (6. August ...
Helfen Sie heimischen Bauern
GLOBAL 2000 ...
Gravierende Fehler im Efsa-MaisGutachten
Umweltschützer ...
Lebensmittelbehörde & Gentechindustrie
Monsanto bekommt ...
Gentechnikfreiemilch: Rewe, Spar & Hofer
KonsumentInnen ...
GLOBAL 2000 zu Protesten der Milchbauern
...
Gentechnik in Futtermitteln
EU soll ...
Für Gentechnikfreie Landwirtschaft
...
Deutsches Gentech-Mais-Verbot
BM ...
amflora2
...
amflora1
Erste ...
Gentechnikfreie Eier
Über 50 ...
Anbauverbot für Gentechnikmais
Anbauflächen ...
Nulltoleranz
Österreich ...
AMA-Gentechnik-Futter
AMA-Gütesiegel ...
Genehmigung Genmais
Drei Genmais- und ...
 

Gravierende Fehler im EFSA-Gutachten zu Gentech-Mais aufgedeckt

Umweltschützer fordern europaweites Anbauverbot von MON810.

Brüssel (29. Juli 2009).  Ein Bericht von Greenpeace und GLOBAL 2000 deckt im Gutachten der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) über die Sicherheit des gentechnisch veränderten Mais MON810 gravierende Fehler auf. So wurde zum Beispiel eine falsche Maissorte für Tests herangezogen. Das Gutachten soll der Europäischen Kommission und den Mitgliedsstaaten als Entscheidungsgrundlage für eine Neuzulassung zum Anbau dienen. Insgesamt sechs Staaten, darunter Österreich, haben MON810 bereits wegen Sicherheitsmängeln für den Anbau verboten.

„Mit diesem Gutachten beweist die EFSA auf peinliche Weise ihre Inkompetenz. Wir appellieren an die Europäische Kommission das Gutachten sofort in den Papierkorb zu werfen und den Mais wegen Sicherheitsmängeln zu verbieten“, so Gentechnik-Sprecher Philipp Strohm von Greenpeace. Auch GLOBAL 2000 sieht sich in der kritischen Haltung gegenüber der Europäischen Behörde bestätigt. "Wir haben hier wieder mal ein Gefälligkeitsgutachten der EFSA, das mit Wissenschaftlichkeit nichts zu tun hat. Die Mängel der Risikobewertung sind immanent. Diese Stellungnahme ist als reines Zugeständnis an die Biotech-Industrie zu werten. Ernst zu nehmender Schutz der heimischen Landwirtschaft und der Gesundheit der Menschen sieht anders aus“, so Jens Karg, Sprecher der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000.Die wissenschaftliche Analyse von GLOBAL 2000 und Greenpeace deckt grundlegende Fehler im Gutachten der EFSA auf.

Einige Beispiele:

- Es werden Studien ignoriert oder heruntergespielt, die negative Auswirkungen auf Schmetterlinge und andere Insekten zeigen. Stattdessen wird von nicht genauer definierten „Management Maßnahmen“ gesprochen, die Schmetterlinge schützen sollen.

- Unbekannte Proteine, die durch die genetische Veränderung im Mais produziert werden, wurden nicht untersucht.

- Das Gutachten argumentiert die Sicherheit von MON810 und bezieht sich dabei auf die Ergebnisse von Studien die mit gänzlich anderen Maissorten durchgeführt wurden.

MON810 ist der einzige gentechnisch veränderte Mais, der in der EU bislang angebaut wurde – vornehmlich in Spanien. Weil seine europaweite, zehn-jährige Zulassung abgelaufen ist, muss er jetzt neu evaluiert und Zugelassen werden. Inzwischen wurde er bereits in sechs europäischen Ländern verboten. Hauptgrund für die Verbote ist, dass der Mais, der selbst ein Gift gegen Schädlinge produziert, nicht nur diese sondern auch viele Nützlinge tötet und damit das ökologische Gleichgewicht massiv schädigt. Das Gutachten der EFSA kommt jedoch zu dem Schluss, dass die von den sechs Ländern gegen den Mais erhobenen Kritikpunkte als nicht relevant einzustufen seien. „Mit der Bewertung des Gentech-Mais entpuppt sich die EFSA ein weiteres Mal als Risiko für die Gesundheit der Menschen und als Gefahr für die Umwelt. Nur ein europaweites Verbot des Risiko-Mais bietet wirklichen Schutz“, so die Umweltschützer unisono.

Link zur Analyse von Greenpeace und GLOBAL 2000

 

©Greenpeace und G2 Studie Gentech-Mais  2009-07-29 09:35:07
Greenpeace und G2

 

letztes Update: 02.03.2010 09:39
Social Bookmarks