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GLOBAL 2000 zu Protesten der Milchbauern: Erhöhung der Milchquote muss zurückgenommen werden!
Österreichische Milchprodukte sind ohne Gentech-Futtermittel produziert – Handel muss Qualitätsvorteil honorieren! KonsumentInnen wollen keine Gentech-Milch
Anlässlich der Proteste der österreichischen Milchbauern erklärt sich die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 solidarisch mit deren Anliegen. „Der Milchpreis ist so niedrig, dass die Existenz der österreichischen Milchbauern akut gefährdet ist. Gemeinsam mit den Milchbauern und Molkereien ist es GLOBAL 2000 in Österreich gelungen, die Milchproduktion komplett auf gentechfreie Futtermittel umzustellen. Das ist gut für die Gesundheit und gut für die Umwelt! Nach diesem wichtigen Schritt, dürfen wir den Bauern nicht die Lebensgrundlage entziehen. Die Bauern brauchen einen Milchpreis, der ihre Existenz sichert und die KonsumentInnen wollen gute Lebensmittel ohne Gentechnik“, kommentiert Jens Karg, Landwirtschaftssprecher von GLOBAL 2000 die Situation.
Die UmweltschützerInnen fordern deshalb von der Politik das Überangebot zu reglementieren und die Erhöhung der Milchquote zurück zu nehmen. Vom Handel verlangt GLOBAL 2000, Milchprodukte, die mit Hilfe von Gentech-Futtermitteln erzeugt wurden, aus dem Regal zu nehmen. „Die Österreicher und Österreicherinnen lehnen Gentechnik in der Landwirtschaft ab, sie wollen diese auch nicht in den Lebensmitteln. GLOBAL 2000 setzt sich offensiv dafür ein, dass die Handelsketten künftig die Vorzüge der heimischen Produktion in ihrem Sortiment stärker berücksichtigen und die Qualitätsvorteile für die Konsumenten klar ausloben“, so Jens Karg.
Österreich benötigt flächendeckenden Umwelt- und Naturschutz in der Landwirtschaft und dafür brauchen wir viele Bäuerinnen und Bauern, auf deren Wiesen und Äckern möglichst viele verschiedene Tiere leben und viele unterschiedliche Pflanzen wachsen. „Die Talfahrt des Milchpreises heizt das Bauernsterben an. Gerade die kleinstrukturierte Landwirtschaft Österreichs birgt ein riesiges Potential für den Umweltschutz. Dieses leichtfertig aufs Spiel zu setzen, bedeutet sich den Notwendigkeiten für die Zukunft zu verschliessen; das dürfen wir nicht zulassen“, so Karg abschließend.
Weitere Informationen: GLOBAL 2000 Presse: Lydia Matzka-Saboi, Tel.: 0699/14 2000 26 und Ruth Schöffl, Tel.: 0699/14 2000 19, E-Mail: presse@global2000.at GLOBAL 2000 Landwirtschaftssprecher: Jens Karg, Tel.: 0699/14 2000 20, E-Mail: jens.karg@global2000.at















