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GLOBAL 2000 protestiert vor spanischer Botschaft für eine gentechfreie Landwirtschaft in Europa
Österreichische UmweltschützerInnen unterstützen spanische Protestwoche gegen Gentechnik in Lebensmitteln und auf dem Acker
Wien (16. April 2009). Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 unterstützt die spanische Protestwoche gegen Gentechnik in der Landwirtschaft mit einer Aktion vor der spanischen Botschaft in Wien. Mit einem „GMO-free Europe!“-Banner fordern die AktivistInnen vom spanischen Botschafter den Pro-Gentech-Kurs in Spanien zu revidieren. Vergangenes Jahr wurde in Spanien auf ca 80.000 Hektar der Monsanto-Mais MON 810 angebaut. „Spanien ist das einzige Land in der EU, das gentechnisch veränderte Pflanzen großflächig anbaut. Das geschieht gegen den Willen der überwiegenden Mehrheit der Europäerinnen und Europäer. Diese Politik gefährdet leichtfertig die Gesundheit der Menschen und birgt unkalkulierbare Risiken für die Umwelt, sie muss deshalb umgehend gestoppt werden“, so Jens Karg, Gentechniksprecher von GLOBAL 2000.
Unter der Federführung von Amigos de la Terra, der spanischen Partnerorganisation von GLOBAL 2000, steht diese Woche im Zeichen des Protestes gegen Gentechnik in der Landwirtschaft. Gemeinsam mit anderen NGOs, Landwirtschafts- und KonsumentInnen-Organisationen finden in Spanien über 100 Protestaktionen statt. Zum Ende der spanischen Aktionswoche ist eine große Demonstration geplant. Gemeinsam mit der ÖBC-Via Campensina Austria und Attac Österreich wendet sich GLOBAL 2000 mit einem Schreiben an den spanischen Botschafter in Österreich. Die Organisationen fordern eine Wende in der spanischen Gentech-Politik und kündigen eine Mobiliserung der KonsumentInnen an, falls diese nicht erfolgen sollte.
Weitere Informationen:
GLOBAL 2000 Presse: E-Mail: presse@global2000.at GLOBAL 2000 Jens Karg, Tel.: 0699/14 2000 20, E-Mail: jens.karg@global2000.at
















