Pressekontakt

©GLOBAL 2000

Wege aus der Krise

©wege-aus-der-krise.at

Kampagne "Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren"

Hinweis: Für eine korrekte Darstellung der Seite muss JavaScript aktiviert sein. JavaScript können Sie in den Einstellungen Ihres Browsers aktivieren.
Klimaschutz-Preisverleihung
...
Sanierungsstudie 2012
Neue ...
7-Punkteprogramm Baupaktpartner
Mit ...
Stopp Schiefergasförderung
Freiwilliger ...
Kyotoprotokoll retten
JugendaktivistInnen ...
Klimaschutzgesetz
...
Online-Petition
...
Stromkennzeichnung
GLOBAL 2000: ...
Shell - Ölkatastrophe im Nigerdelta
Verheerende ...
EU-Klimaziele auf 30 Prozent anheben!
GLOBAL 2000 zeigt ...
GLOBAL 2000 zu Ministerrat
Heute werden im ...
GLOBAL 2000-Klima-Bildaktion
GLOBAL ...
Kritik an Ökostromgegener
Opposition ...
Energieautarkie
Studie des ...
Treibhausgasbilanz
Neues „Green ...
Klima-Bilanz-Trickserei
...
CO2-Rucksäcke
Heuer wünscht ...
CO2-Rucksack
Einladung zum ...
Cancun
Schlechtes ...
Klimaschutz-Schwindel in Österreich?
...
Klimagerechtigkeit
Österreich ...
Klimagerechtigkeit
Die Klimawaage hat ...
Klimakonferenz in Cancun
EU muss ...
Bures Verkehrsplan
...
rote Klimalaterne für Österreich
Neue Studie zeigt: ...
Alternativer Nobelpreis
Nnimmo Bassey ...
Einigung Klimaschutzgesetz
Österreich ...
klimaverhandlung bonn
UN-Vorverhandlungen ...
Vortrag von Nnimmo Bassey
GLOBAL 2000 ...
Tag der Sonne
Alternative ...
Steuer gegen Armut
Spot mit Heike ...
Vorbild: Britisches Klimaschutzgesetz
Einigung von Bund ...
Pröll muss Gebäudesanierung fördern
Thermische ...
Österreich: Kyoto-Ziele in weiter Ferne
Länder und ...
China für Industrieländer keine Ausrede
Studie belegt: ...
Ausschluss von Klimakonferenz
Der ...
Kopenhagen: Flut für Klimagerechtigkeit
Eine ...
Klimakonfernz: Österreich bremst
...
Faymann muss Klimablockade beenden
...
Negativpreis für Österreich
GLOBAL 2000, ...
Jetzt handeln, Klimawandel wartet nicht
Industriestaaten ...
Pinguin-Delegation fordert Klimaschutz
Über 40 als ...
EU kann Klimaschutz-Ziele verdoppeln
Wissenschaftlich ...
Verschmutzungszertifikate schaden Klima
...
Klimaschutzpolitik: heiße Luft
Kauf von ...
NGOs fordern umfassende Investitionen
Vermögen, ...
Österreich braucht ein Klimaschutzgesetz
...
Klimakrise: Kopenhagen als letzte Chance
...
Noch vier Wochen bis Kopenhagen
GLOBAL 2000 legt ...
Klimaschutz: EU steht vor dem Wandel
...
Aktion: „Klima-Zeche zahlen"
50 ...
Presse-Preview zu "Age of stupid"
Filmstart wird die ...
Graz: ENERGY UNION presents Coldcut
ENERGY UNION ...
Frequency: Radiohead setzt Zeichen
Britische Band ...
Menschen fürchten sich vorm Klimawandel
GLOBAL 2000: ...
Einladung: ENERGY UNION presents Coldcut
'ENERGY UNION ...
Nabucco-Pipeline: Kritik an Österreich
Österreich ...
Geplant: Gas-Kombi-Kraftwerk ist unnütz
...
Klimaschutzgesetz lohnt sich ökonomsich
Britische Daten ...
Nein zum Kohlekraftwerk Voitsberg
Betreiber wenden ...
Sonnenenergie für das Jazzfest Wien
GLOBAL 2000 ist ...
Schottland: Klimaschutzgesetz vereinbart
GLOBAL 2000 ...
UVP-Gesetz: Klimaschutz braucht Platz
Klimaschutz muss im ...
Forderung: Ja zum Klimaschutzgesetz
Bund und ...
Effizienz der Energiestrategie fraglich
Wien - Am 17. ...
UVP-Gesetz muss verbessert werden
GLOBAL 2000 ...
Wirtschaftswunder: Thermische Sanierung
Wirtschaftswunder ...
Klimaschutzbericht: Ziel weit verfehlt
GLOBAL 2000 warnt: ...
Drohende Gefahr für den Umweltschutz
Neue Gesetze ...
In Bonn die richtigen Weichen stellen
GLOBAL 2000 fordert ...
Klimawandel kostet Leben
Aktuelle Studie ...
Einladung zum Pressegespräch
Umweltgift NOx ...
Jugend: Bilder sagen mehr als Worte
Umweltwettbewerb ...
Budget: Veraltete Konzepte für neue Wege
Ökologische ...
Klimawandel trotz Krise nicht vergessen
Klimaflüchtige ...
Thermische Sanierung: Lob an Regierung
Aufstockung und ...
Lech
Keine Erweiterung ...
Energiestrategie
Langfristiger Umbau ...
Overshootday
Die Menschheit ist ...
Landraub in Afrika für Europas Biosprit
Neue Studie ...
Zug der Schlafmützen
'Zug der ...
Sanierungsscheck
...
EU-Roadmap 2050
BM Berlakovich darf ...
ökostromgesetznovelle
...
Energiewende jetzt!
Einnahmen aus ...
Ökostrom
Umweltschützer ...
Klimaaktionstag
...
Umweltfreundliches Zukunftsbudget
Umweltschützer ...
CDM
Studie von ...
Klimawandel
GLOBAL 2000 und ...
Emissionshandel
(Wien, 8. November ...
Klimakonferenz Durban
Vor allem ...
Klimakonferenz Durban
GLOBAL 2000 warnt: ...
UNESCO-Auszeichnung für GLOBAL 2000
Breit ...
Kohlekraftwerk kein Klimaschutz
Umweltschützer ...
Klimaverhadlungen in Durban
Österreich auf ...
Klimaschutzverfehlungen Österreich
Berlakovich ...
Treibhausgasbilanz: Mehr ist weniger
Umweltschützer ...
OMV Infoveranstaltung Schiefergas
Studie zeigt, dass ...
Sanierungscheck
Klimaschützer ...
Klimawandel in Österreich
GLOBAL ...
Einsparung von 110 AKW möglich
Studie zeigt, dass ...
Hitzewelle
Umweltschützer ...
E10 Stopp
Proposal der ...
Verbund
...
Verbund
Umweltschützer ...
Emissionsstudie
Wien Energie ...
Klimakonferenz Doha
Blockierer ...
Klimaarmut stoppen
...
Energieeffizienzgesetz
Auch ...
 

GLOBAL 2000 zu Durban: Durchbruch, aber noch Jahre bis zu neuem Klimaabkommen

 Vor allem Industrieländer stehlen sich aus der Verantwortung

(Durban, 11. Dezember 2011) - Die Klimakonferenz in Durban, von der sich niemand etwas erwartet hatte, wurde zur Überraschung: Es gelingt tatsächlich einen Fahrplan für ein Klimaabkommen festzulegen, das alle Staaten einschließt. Für GLOBAL 2000-Klimasprecher Johannes Wahlmüller allerdings kein Grund in Jubel auszubrechen: "Eigentlich sollten wir längst ein Klimaabkommen haben, jetzt kommt das Abkommen erst Jahre später, vielleicht sogar erst 2020, das geht viel zu langsam". Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 kritisiert darüber hinaus mangelnde Ambitionen im Klimaschutz: "Wir wissen, dass wir dringend größere Anstrengungen der Staaten brauchen, aber das war in Durban nicht einmal Thema. Ein weiteres Jahr im Kampf gegen die Klimakrise wurde damit verschenkt", erklärt Johannes Wahlmüller.

Hilfe für Entwicklungsländer

 Nach einem Verhandlungsmarathon und einer Verlängerung der Konferenz um einen vollen Tag, wurde das sogenannte "Durban-Package" heute morgen angenommen: Es enthält die Einrichtung eines "Green Climate Fund", die Annahme einer zweiten Verpflichtungsperiode des Kyotoprotokolls und die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die ein globales Abkommen bis 2015 vorbereiten soll. "Besonders die Einrichtung des "Green Climate Funds" war eine Priorität der Südafrikaner", erklärt Wahlmüller. Afrika ist der Kontinent, der wohl am stärksten von der globalen Erwärmung betroffen ist. "Jetzt muss der Fond aber auch befüllt werden, damit auch tatsächlich jenen geholfen werden kann, die es am meisten brauchen", fordert Wahlmüller.

Industrieländer stehlen sich aus der Verantwortung

Gleichzeitig kritisiert GLOBAL 2000, dass sich vor allem Industrieländer aus der Verantwortung stehlen: "Ursprünglich war vorgesehen, dass reiche Industrienationen beispielhaft vorangehen - jetzt stehlen sich vor allem die USA, Kanada, Japan und Russland für die nächsten Jahre erst einmal davon, das wird in den Entscheidungen von Durban einfach toleriert," empört sich Wahlmüller. Erst vor kurzem hatte eine Studie vom Stockholm Institut (SEI) festgestellt, dass Entwicklungsländer schon heute mehr zum Klimaschutz beitragen als Industrieländer. Wahlmüller: "Länder, wo ein großer Teil der Bevölkerung in Armut lebt, unternehmen mehr Anstrengungen als reiche Industrieländer - das ist ungerecht und kann nicht einfach hingenommen werden."

 

Kontakt:

Nunu Kaller/Simonne Baur Tel.: +43 699 1 42000 20/ +43 699 1 42000 23

presse@global2000.at

letztes Update: 11.12.2011 12:15
Social Bookmarks