aktuelle Nachrichten

  • 24.05.13
    80 Prozent der Neonicotinoid-Anwendungen von EU-Verbot nicht erfasst: Bienensterben ...
  • 24.05.13
    Kampagne zur Rettung von altem Saatgut erreicht eine Viertelmillion Unterschriften : GLOBAL 2000 und ...
  • 22.05.13
    GLOBAL 2000: Berlakovich muss aus Klima-Dornröschenschlaf aufwachen : Österreich ...
  • 15.05.13
    GLOBAL 2000 zu Misstrauensantrag: Austausch des Landwirtschaftsmini... allein ist zuwenig: Neue ...
  • 15.05.13
    EU-Verbot betrifft nur 20 Prozent aller österreichischen Neonicotinoid-Anwendungen: Kundgebung vor ...

Atombroschüre

Broschüren

©GLOBAL 2000

Unsere Publikationen


Studien & Publikationen downloaden

Pressekontakt

©GLOBAL 2000

Hinweis: Für eine korrekte Darstellung der Seite muss JavaScript aktiviert sein. JavaScript können Sie in den Einstellungen Ihres Browsers aktivieren.
Neonic-Zulassungen
Bienensterben ...
Gift in Donau
Umweltbeschwerde ...
Belastung Grundwasser Korneuburg
GLOBAL 2000 und ...
Hormonelle Belastung Obst und Gemüse
GLOBAL 2000-Analyse ...
Gesündere Schulbuffets gefordert
Nicht nur ...
Höchstwerte in EU zu hoch
Waltraud Novak, ...
Fruchtgemüse
Clemens Arvay, ...
Erdäpfel ohne Keimhemmer
...
Pestizidbelastete Sultana-Trauben
Belastung von ...
EuGH- Urteil: Honig mit Mon 810-Pollen
In einem ...
Verpflichtendes Bio-Angebot an Schulen
Schüler ...
Maisbeizmittel tötet Millionen Bienen
Neue ...
pestizid-notfallregelung
Aktuelle Studie ...
Maisbeize führt zu Binentod
AGES übernimmt ...
schülerInnen formen bio
100 ...
Bio für die Schule
GLOBAL 2000 ...
Bienensterben
GLOBAL 2000: ...
Tee-Test
Keine ...
Biene
Verbot von ...
PestizidReduktionsProgramm
GLOBAL 2000 ...
Akute Gefahr für Bienen
Für Bienen ...
Bio-Mittel
Ministerium setzt ...
Ebenfurth
Pestizidbelastete ...
Gefährliche Pestizide
39 hormonell ...
Mit Bio wär das nicht passiert
GLOBAL 2000-Jugend ...
Infoblätter Download
...
Day of No Pesticide Use
Mehr als drei ...
Bienensterben geht weiter
1. ...
Hormonell wirksame Pestizide
AMA-Gütesiegel ...
Grundwasserkontamination GAT
Polizeiliche und ...
Schnittblumentest
GLOBAL 2000 testete ...
Bellaflora listet Pestizide aus
Ein ...
 

GLOBAL 2000 testet Früchte-Tee auf Pestizidrückstände: 70 Prozent rückstandsfrei

Keine Höchstwertüberschreitung! Zwei Teesorten mit Schalenbehandlungsmittel belastet, geringste Mengen sogar in einem Bio-Produkt – UmweltschützerInnen fordern Maßnahmen zur Qualitätssicherung

(Wien, 21. Mai 2010). Die Umweltschutzorgansiation GLOBAL 2000 hat Früchtetee auf Pestizidbelastungen untersucht. Zehn Produkte aus dem Handel wurden auf Rückstände von über 600 Pestiziden untersucht. 70 Prozent der Proben waren rückstandsfrei. „Früchtetee gilt vor allem für Kinder als gesunde Alternative zu gesüßten Fruchtsäften und Limonaden und beim überwiegenden Teil trügt der Schein auch nicht. Bei drei Tees sind wir allerdings auf Pestizidrückstände gestoßen. Bei einem fanden wir sogar vier unterschiedliche Wirkstoffe, drei davon werden zur Nachbehandlung von Orangen eingesetzt. Hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf“, kommentiert Daniela Hoffmann, Pestizidexpertin von GLOBAL 2000 die Ergebnisse. Laut der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit sind derart behandelte Orangenschalen nicht für den Verzehr geeignet.

Schlechte Analyseergebnisse bei Mag. Kottas und Willi Dungel

Die schlechtesten Analyseergebnisse lagen bei „Früchtetraum natur“ von Mag. Kottas vor. Auf dem Etikett und der Verpackung wird das Produkt als naturbelassen bezeichnet und der Eindruck vermittelt, es handle sich um ein Produkt mit besonders strengen Qualitätsrichtlinien. „Wir fordern Mag. Kottas auf, umgehend alle derart belasteten Tees aus dem Sortiment zu nehmen. Der von Mag. Kottas in der Werbung verwendete Ausdruck „Apothekenqualität“ muss für höchste Unbedenklichkeit stehen und nicht für mögliche Risiken oder Nebenwirkungen“, so Hoffmann weiter.

Ein ebenfalls mit Spuren des Schalenbehandlungsmittel Imazalil belasteter Früchtetee wird von Teekanne als Wellnessprodukt vertrieben. „Der Konsum von Willi Dungl 'Fühl dich Wohl' ausgleichendem Früchte-Kräutertee wird als „Wohlfühl-Erlebnis“ beworben. Die der Verpackung zu entnehmende Empfehlung mindesten 2-3 Tassen pro Tag zu „genießen“ sollte in Anbetracht der nachgewiesenen Pestizidrückstände wohl überdacht werden“, so Hoffmann.

Beim dritten belasteten Produkt handelt sich um einen Bio Hagebuttentee der Marke Sonnentor. Der persistente Wirkstoff Chlorpyrifos konnte allerdings nur in äußerst geringen Mengen nachgewiesen werden.  „ Bio-Produkte stehen zu Recht für besonders hohe Qualität. Das selbst hier geringe Verunreinigungen nachzuweisen sind zeigt, dass der Einsatz von Pestiziden dringend flächendeckend reduziert werden muss. Durch Abdrift oder ähnliches können sonst auch unsere guten Qualitästprodukte kontaminiert werden“, so Hoffmann.

GLOBAL 2000 Presse: Jens Karg, Tel.: 0699/14 2000 20, Simonne Baur, Tel.: 0699/14 2000 23, E-Mail: presse@global2000.at

letztes Update: 21.05.2010 17:43
Social Bookmarks