Obstkontrolle!

©GLOBAL 2000

Hinweis: Für eine korrekte Darstellung der Seite muss JavaScript aktiviert sein. JavaScript können Sie in den Einstellungen Ihres Browsers aktivieren.
BPA: EFSA verschleppt
Neubewertung ...
BPA macht unfruchtbar
Studie belegt ...
BPA schädigt Fruchtbarkeit
GLOBAL 2000 fordert ...
Tee-Test
Keine ...
Biene
Bienengift für ...
PestizidReduktionsProgramm
Meilenstein ...
GLOBAL 2000-Erfolg nach Schnuller-Skanda
NUK, Babylove und ...
Schnuller
...
hormonell wirksames Bisphenol A
Einladung zur ...
Gesundheitsrisiko Schnuller
...
Hohe Mengen Bisphenol
Neueste Studie ...
Babysauger
...
Akute Gefahr für Bienen
Für Bienen ...
Bio-Mittel
Ministerium setzt ...
Ebenfurth
Pestizidbelastete ...
Gefährliche Pestizide
Neue Studie belegt ...
 

GLOBAL 2000 warnt: Pestizide verursachen Verhaltensstörungen bei Jugendlichen

Neue Studie belegt Zusammenhang zwischen Pestiziden und vermehrtem Auftreten von ADHS – GLOBAL 2000 fordert Verbot von Pestizid Chlorpyrifos

(Wien, 01. Juni 2010) Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 warnt vor den Gesundheitsrisiken durch Pestizidrückstände in Lebensmitteln. „Pestizide können die Ursache für Verhaltensstörungen bei Jugendlichen sein, dafür gibt es nun neue wissenschaftliche Erkenntnisse“, so Daniela Hoffmann, Pestizidexpertin von GLOBAL 2000. Den Zusammenhang zwischen Pestiziden, so genannten Organophosphaten, und dem vermehrten Auftreten von Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) dokumentiert eine breit angelegte Studie, die in der Amerikanischen Fachzeitschrift Pediatrics vergangene Woche veröffentlicht wurde. In der aktuellen Studie wurden 1139 Kinder und Jugendliche im Alter von 8-15 Jahre auf im Urin messbare Pestizidrückstände und das Auftreten von ADHS untersucht. Die Wahrscheinlichkeit an ADHS zu leiden war signifikant höher bei Kindern, die höhere Pestizidwerte im Urin aufwiesen.

ADHS bei Kindern und Jugendlichen wird auf eine Störung der Nervenreizleitung zurückgeführt, die durch Organophosphate hervorgerufen werden kann. „Auch viele der in Österreich verwendeten Pestizide basieren auf diesen Wirkstoffen, die das menschliche Nervensystem massiv schädigen können“, warnt Hoffmann. „Lebensmittel sind häufig damit kontaminiert, denn Wirkstoffe auf Organophosphatbasis, wie zum Beispiel das Pestizid Chlorpyrifos, werden in der konventionellen Landwirtschaft in großen Mengen verwendet. Zudem ist der Wirkstoff ist extrem persistent, d.h. er wird in der Umwelt nur sehr langsam abgebaut.“ Diese Pestizide werden immer noch flächendeckend eingesetzt, obwohl bereits eine Reihe wissenschaftlicher Studien auch eine negative Wirkung auf die Entwicklung von Ungeborenen und Kleinkindern dokumentiert haben. GLOBAL 2000 fordert deshalb ein Verbot von Chlorpyrifos und allen Pestiziden auf Organophosphatbasis. Österreich muss bis 2012 einen nationalen Aktionsplan (lt. RL 2009/128/EC) zur nachhaltigen Nutzung von Pestiziden vorlegen. „Minister Berlakovich muss dafür sorgen, dass diese gefährlichen Pestizide verboten werden“, fordert Hoffmann.

 

Kontakt:

GLOBAL 2000 Presse: Simonne Baur, Tel.: 0699/14 2000 23, Jens Karg, Tel.: 0699/14 2000 20, E-Mail: presse@global2000.at

letztes Update: 01.06.2010 13:42
Social Bookmarks