Bilder Download

Roy Tanck's Flickr Widget requires Flash Player 9 or better.

Risiko Plastik

©Plastic Planet

Presseübersicht

  • 06.02.12
    GLOBAL 2000 zu Fukushima: „Kaltabschaltung“ der Reaktoren bleibt weiter Fiktion: Temperaturanstieg ...
  • 27.01.12
    Global 2000 begrüßt Neuauflage des Sanierungschecks für 2012: Klimaschützer ...
  • 24.01.12
    GLOBAL 2000: OMV verteilt „Beruhigungspillen“ an die Bevölkerung in Poysdorf : Umweltschützer ...
  • 19.01.12
    GLOBAL 2000: Ressourceneffizienz...-Aktionsplan ohne Verbindlichkeit selbst ineffizient: Das Bekenntnis zur ...

Ressourcen-Report

©GLOBAL 2000/SERI

Hinweis: Für eine korrekte Darstellung der Seite muss JavaScript aktiviert sein. JavaScript können Sie in den Einstellungen Ihres Browsers aktivieren.
Atom
Europäischer ...
Gentechnik
Minister ...
Klima & Energie
Österreich ...
Verkehr
Geplanter ...
Pressearchiv 2.Quartal 2008
...
Pressearchiv 1.Quartal 2008
...
Pressearchiv 4.Quartal 2007
...
Pressearchiv 3.Quartal 2007
...
Pressearchiv 2.Quartal 2007
...
Pressearchiv 1. Quartal 2007
...
 

Klimawandel: Alternativ-Nobelpreisträger warnt vor Folgen der Entwaldung im Amazonasgebiet

PRESSEINFORMATION

Alarmierender Klima-Report


Wien (30. März 2007). Der Alternativ-Nobelpreisträger Martin von Hildebrand warnt vor den gravierenden Folgen der Entwaldung im Amazonasgebiet für das Weltklima. Bestätigt werden seine Befürchtungen durch den aktuell veröffentlichten Klimareport der UNO. Martin von Hildebrand ist derzeit auf Einladung von GLOBAL 2000 in Wien, um von seinem Regenwaldschutz-Projekt in Kolumbien zu berichten. Das österreichische Außenamt unterstützt dieses mehrfach ausgezeichnete Vorzeigeprojekt der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit bisher mit 250.000 Euro pro Jahr. „Wir haben noch keine Modelle, die uns genau zeigen, welche Folgen der Klimawandel auf die Amazonas-Regenwälder haben wird. Aber was wir sicher sagen können, ist, dass die zunehmende Entwaldung und das Absterben der Wälder zu weiteren Treibhausgasemissionen führen und damit zum Klimawandel beitragen wird“, warnt Hildebrand und: „Der Regenwald ist nicht nur die Lunge der Welt, sondern auch das Herz des Weltklimas, das Luftfeuchtigkeit und Energie in das weltweite Klimasystem pumpt.“

Die hauptsächliche Bedrohung für den Regenwald im Amazonasgebiet besteht derzeit im Südosten, wo riesige Soja- und Zuckerrohr-Plantagen für die Futtermittel beziehungsweise Biodieselproduktion angelegt werden. Beides wird nach Europa und in die USA exportiert. Der Anbau dieser Feldfrüchte führt letztlich dazu, dass immer weitere Waldflächen in Ackerland umgewandelt werden. Gleichzeitig wird durch die brasilianische Regierung die Asphaltierung der Straßen vorangetrieben, was zu weiteren Ansiedlungen und Waldzerstörungen führt. Durch diese sozio-ökonomisch bedingten Waldzerstörungen wird ein fataler Teufelskreis ausgelöst, der letztendlich den gesamten Amazonas-Regenwald bedroht. Denn diese Kahlschläge unterbrechen den Wasserkreislauf, der feuchte Regenluft vom Atlantik bis an die Anden, dem Quellgebiet des Amazonas, transportiert. Es gelangt viel weniger Wasser in die inländischen Ökosysteme. Dadurch sinkt der Grundwasserspiegel, die Bäume sterben ab, der Wald trocknet aus. Die starken Regengüsse, die zuvor durch ein dichtes Blätterdach aufgefangen wurden, waschen jetzt den Boden aus und lassen einen an Nährstoffen verarmten Boden zurück. Gleichzeitig steigt durch die Trockenheit die Gefahr verheerender, durch Blitzschlag ausgelöster Waldbrände, die im gesunden Regenwald nicht vorkommen.

Daniel Hausknost, GLOBAL 2000: „Es genügt nicht mehr, einzelne Nationalparks einzurichten und diese vielleicht mit Korridoren zu verbinden. Die Erhaltung des gesamten Regenwaldes in seiner Funktion für das Weltklima und in seiner einzigartigen Biodiversität ist zur Herausforderung für die gesamte Staatengemeinschaft geworden. Wir fordern eine globale Anstrengung, dass die Länder der Tropen ihre Regenwälder außer Nutzung stellen. Dafür müssen sie von den Industriestaaten sie Kompensationen erhalten. Der Großteil der Masttierhaltung in Österreich beruht auf der Verfütterung von importiertem Soja auch aus Regenwaldgebieten. Deshalb ist die Umstellung der Fleischproduktion auf heimische Futtermittel ein dringend notwendiger Beitrag zur Rettung der Amazonas-Regenwälder.“






Weitere Informationen:
GLOBAL 2000


Andreas Baur 0664/103 24 23 andreas.baur@global2000.at




img_8489.jpg

letztes Update: 24.02.2009 16:25
Social Bookmarks