Bilder Download

Roy Tanck's Flickr Widget requires Flash Player 9 or better.

Risiko Plastik

©Plastic Planet

Presseübersicht

  • 10.02.12
    GLOBAL 2000 zum IV-Positionspapier „Rohstoffsicherheit 2020+“: Deutliche Reduktion ...
  • 06.02.12
    GLOBAL 2000 zu Fukushima: „Kaltabschaltung“ der Reaktoren bleibt weiter Fiktion: Temperaturanstieg ...
  • 27.01.12
    Global 2000 begrüßt Neuauflage des Sanierungschecks für 2012: Klimaschützer ...
  • 24.01.12
    GLOBAL 2000: OMV verteilt „Beruhigungspillen“ an die Bevölkerung in Poysdorf : Umweltschützer ...

Ressourcen-Report

©GLOBAL 2000/SERI

Hinweis: Für eine korrekte Darstellung der Seite muss JavaScript aktiviert sein. JavaScript können Sie in den Einstellungen Ihres Browsers aktivieren.
Atom
Europäischer ...
Gentechnik
Minister ...
Klima & Energie
Österreich ...
Verkehr
Geplanter ...
Pressearchiv 2.Quartal 2008
...
Pressearchiv 1.Quartal 2008
...
Pressearchiv 4.Quartal 2007
...
Pressearchiv 3.Quartal 2007
...
Pressearchiv 2.Quartal 2007
...
Pressearchiv 1. Quartal 2007
...
 

Gentech-Entscheidung im EU-Ministerrat: Zweites Misstrauensvotum gegen EU-Kommission?

PRESSEINFORMATION

Gentech-Blume unverantwortlicher Marketing-Gag - BM Pröll muss EU-Zulassungsverfahren auf die Agenda setzen


Wien (16. Februar 2007). Anlässlich des am kommenden Dienstag stattfindenden EU-Umweltministerrats prophezeit die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 ein „weiteres Misstrauensvotum“ der EU-UmweltministerInnen gegen den Pro-Gentechnik-Kurs der EU-Kommission. Zur Abstimmung stehen das ungarische Importverbot für den Gentech-Mais Mon810 und die Entscheidung über das In-Verkehrbringen einer Nelkensorte mit gentechnisch veränderten Blütenfarbe. „Österreich konnte den EU-Kommissionsanschlag auf die Gentechnikfreiheit erfolgreich abwehren. Nur konsequent ist es deshalb, wenn auch Ungarn das Importverbot für den gleichen Gentech-Monsanto-Mais aufrecht erhalten kann. Die Abstimmung steht auf Messers Schneide, aber wir gehen davon aus, dass der Antrag für Mon810 knapp mit qualifizierter Mehrheit abgelehnt wird“, so Jens Karg, Gentechnik-Sprecher von GLOBAL 2000.
Damit spricht der Umweltministerrat schon zum wiederholten Male dem Pro-Gentechnik-Kurs der EU-Kommission das Misstrauen aus. „Die EU-Kommission muss einsehen, dass das derzeitige Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Pflanzen von den Mitgliedstaaten nicht als ausreichend angesehen wird. Mit dem derzeitigen Verfahren wird dem Schutz der Umwelt und der Gesundheit des Menschen vor den Risiken der Gentechnik nicht ausreichend Rechnung getragen. Jetzt ist BM Pröll gefordert, das Zulassungsverfahren auf die EU-Agenda zu setzen“, so Karg weiter.
Zudem soll beim Umweltministerrrat über die Zulassung einer Gentech-Nelke mit gentechnisch veränderter Blütenfarbe abgestimmt werden. „Die bisherige Propaganda der Biotech-Industrie bezog sich vor allem auf einen potenziellen Nutzen dieser Risiko-Pflanzen. Hier aber handelt es sich um einen unverantwortlichen Marketing-Gag, mit unkalkulierbaren Folgen für die Umwelt und den Menschen“, so Karg. „Deshalb lehnen wir dieses Spiel mit dem Feuer strikt ab.“


Weitere Informationen:

GLOBAL 2000, Jens Karg 0699/14 2000 20, Andreas Baur 0664/103 24 23, Lydia Matzka 0699/14200026

letztes Update: 24.02.2009 16:25
Social Bookmarks