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GLOBAL 2000 fordert „Aktion scharf“ gegen Gentech-Pflanzen

PRESSEINFORMATION

Neue Studie beweist: Europäisches Gentech-Zulassungsverfahren ignoriert Gefährdung für KonsumentInnen


Wien (13. März 2007). Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 fordert anlässlich der jetzt bekannt gewordenen wissenschaftlichen Erkenntnisse ein sofortiges Importverbot für den Gentech-Mais MON863. In der EU ist der Gentech-Mais MON863 zugelassen und von den zuständigen Behörden als gefahrlos für Mensch und Umwelt eingestuft worden. „Die neue wissenschaftliche Publikation beweist, dass die zuständigen Behörden die Risiken von gentechnisch veränderten Pflanzen ignorieren, verharmlosen und sogar vertuschen“, kritisiert Jens Karg, Gentechnik-Sprecher von GLOBAL 2000. „GLOBAL 2000 fordert deshalb von Umweltminister Pröll und Gesundheitsministerin Kdolsky eine „Aktion scharf“ gegen den Pro-Gentech-Kurs der EU.“

Die EU-Kommission hat Anfang 2006 den Gentech-Mais MON863 als Lebensmittel zugelassen. Bereits im August 2005 wurde der Gentech-Mais als Futtermittel genehmigt. Dafür hatte es keine Zustimmung im EU-Ministerrat gegeben. Die Bedenken einiger Mitgliedstaaten, unter anderem Österreichs, wurden von der EU-Kommission einfach vom Tisch gewischt. Ergebnis der jetzt vorgelegten Studie ist, dass die Bedenken gerechtfertigt sind und Risiken beim Verzehr bestehen. Die Analyse des Gentech-Fütterungsversuchs von Monsanto belegt: Der Gentech-Mais MON863 hat Leber und Niere von Versuchstieren geschädigt. Das Datenmaterial wurde zurückgehalten und erst auf Klage von Greenpeace herausgegeben. Eine Analyse wurde jetzt im wissenschaftlichen Journal „Archives of Environmental Contamination and Toxicology“ veröffentlicht.


Weitere Informationen:

GLOBAL 2000, Jens Karg 0699/14 2000 20, Andreas Baur 0664/103 24 23
andreas.baur@global2000.at

letztes Update: 24.02.2009 16:25
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