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Tag der Sonne: GLOBAL 2000 fordert Solaroffensive
PRESSEINFORMATIONÖkowärme-Gesetz schaffen, Totalreform des Ökostromgesetzes notwendig
Wien (4. Mai 2007). „In der intelligenten und effizienten Versorgung mit Erneuerbaren Energien liegt die Energiezukunft. Wir brauchen weder Kohle noch Atomkraft, die Sonne liefert uns Tag für Tag genug Energie“, ist Silva Herrmann, GLOBAL 2000 Energie- und Anti-Atom-Sprecherin, überzeugt. Eine Fläche von 700 Quadratkilometern in der Sahara entspricht der Solarfläche, die nötig ist, um den heutigen Weltenergieverbrauch zu decken. Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 fordert anlässlich des heute und morgen international gefeierten „Tags der Sonne“ die Schaffung eines Ökowärme-Gesetzes: „In Österreich gibt es viel Erfahrung mit Solarwärme, der Markt ist aber noch riesig. Ein Ökowärme-Gesetz soll Sicherheit und finanziellen Anreiz für die Investition in Solarwärme geben. Das gibt einen notwendigen Schub für die Energiewende!“
Als ebenfalls dringend notwendig bezeichnet GLOBAL 2000 die Totalreform des Ökostromgesetzes bis zum Herbst 2007. „Die Stromerzeugung aus der Sonne ist eine praxisreife Technologie mit riesigem Zukunftspotenzial. Hier lässt Österreich eine große Chance für eine dezentrale, umweltfreundliche Energieversorgung ungenützt liegen. Die Förderung für Solarstrom unter dem Ökostromgesetz ist lächerlich. Statt komplizierter Regelungen brauchen wir in einem reformierten Ökostromgesetz faire und gesicherte Einspeistarife über 20 Jahre. Solarstrom muss als Zukunftstechnologie verstärkt gefördert werden. Die Förderung für fossile Kraftwerke im Ökostrom-Gesetz ist dagegen absurd und muss beendet werden!“
Ein Ökowärmegesetz könnte nach den Vorstellungen von GLOBAL 2000 in einer steuerlichen Besserstellung für Solar- und Holzheizungen bestehen oder aber BetreiberInnen von neuen oder modernisierten Wärmeanlagen zum Mindesteinsatz von Wärme aus erneuerbaren Energien verpflichten. Diejenigen, die dennoch keine erneuerbaren Energien einsetzen, müssten eine Ersatzabgabe zahlen. Dieses Geld soll zur Förderung von Erneuerbaren Energien Projekten genutzt werden.
„Gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels ist es eine Schande, dass zukunftsträchtige Energien wie jene der Solarenergie einen immer noch marginalen Stellenwert einnehmen! Die Politik muss handeln und die Weichen für eine längst fällige Energiewende stellen“, so Herrmann abschließend.
Weitere Informationen:
GLOBAL 2000, Silva Herrmann 0699/14 2000 17, Lydia Matzka 0699/14 2000 26, mailto:lydia.matzka@global2000.at












