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GLOBAL 2000: Keine Profite mit schmutzigen Geschäften!
PRESSEINFORMATIONGLOBAL 2000 unterstützt ECA-Watch-Protest gegen BA-CA – Bank darf umstrittenes Ilisu-Staudamm-Projekt nicht finanzieren!
Wien (19. Juni 2007). Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 schließt sich den Protesten von ECA-Watch gegen die mögliche Finanzierung des umstrittenen Staudamm-Projektes Ilisu in der Türkei durch die österreichische Bank BA-CA an. Nach eigenen Angaben erwägt die BA-CA das Projekt mit einem Kredit in dreistelliger Millionenhöhe zu fördern. „Mit dem Geld der Kunden soll ein Projekt finanziert werden, bei dem 50.000 Menschen ihre Heimat verlieren, ein Weltkulturerbe vernichtet und eine gigantische ökologische Katastrophe ausgelöst wird“, empört sich Mary Kreutzer von ECA-Watch. Bislang sind fünf Banken bekannt geworden, die das international höchst umstrittene Staudammprojekt finanzieren wollen. Eine davon, die Zürcher Kantonalbank, hat am Freitag ihre Kreditzusage zurückgenommen. „Ilisu ist eines der skandalösesten Projekte der Welt. Wer daraus Profit schlagen will, darf sich nicht wundern, wenn die Kunden ihre Konten kündigen werden“, so Ulrich Eichelmann von ECA-Watch. „Die BA-CA macht sich mitschuldig am drohenden ökologischen Desaster und dem daraus resultierenden großen menschlichen Leid! Österreich darf sich die Hände nicht schmutzig machen“, fordert Lydia Matzka, GLOBAL 2000 Pressesprecherin. „Wir fordern die BA-CA auf, sich an ihre eigenen Grundsätze zur Nachhaltigkeit zu halten und Ilisu eine klare Absage zu erteilen. Die Proteste werden so lange weitergehen, bis sich die Bank von diesen schmutzigen Geschäften distanziert“, so Kreutzer.
Die nächste Protestaktion ist für Donnerstag, den 21.Juni, vorgesehen.
Mehr dazu unter www.eca-watch.at
Weitere Informationen:
ECA-Watch: Mag. Mary Kreutzer 0699/191 35 484 und DI Ulrich Eichelmann 0676/83 488 279
GLOBAL 2000 Pressesprecherin: Mag. Lydia Matzka 0699/14 2000 26,
lydia.matzka@global2000.at
PA_ilisu_ECAWatch_last_version.pdf











