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EU-Kritik an österreichischer Klima-Politik berechtigt
PRESSEINFORMATIONGLOBAL 2000 fordert Neuverhandlung der Klimastrategie beim Klimagipfel – Wirksames Maßnahmenbündel gegen Klimawandel beschließen
Wien (4. April 2007). Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 bezeichnet die massive EU-Kritik an Österreichs Klimapolitik als berechtigt. Die Bewertung der österreichischen Klimapolitik durch die EU-Kommission zeigt klar auf: Jetzt rächen sich die jahrelangen Versäumnisse im Klimaschutz. „GLOBAL 2000 fordert eine Neufassung der Klimastrategie, die die Kritikpunkte der EU-Kommission berücksichtigt. Klar ist aber auch, dass die Erreichung der Kyoto-Ziele nur ein erster Schritt für die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen ist. Daher müssen heute mutige Entscheidungen für die Erreichung weitergehender Reduktionen getroffen werden“, so Silva Herrmann, GLOBAL 2000. Zentral ist dabei die Einführung einer „verursachergerechten CO2-Verschmutzungssteuer“. Die Einnahmen aus dieser Steuer müssen zweckgewidmet wieder in Klimaschutzmaßnahmen fließen.
Derzeit tagen in Brüssel weltweit führende Wissenschaftler, um den zweiten Teil des vierten UN-Berichts über Einflüsse auf das Klima und dessen Anfälligkeit („Fourth Assessment Report of the UN Intergovernmental Panel on Climate Change“) zu präsentieren. Es wird erwartet, dass der Bericht speziell für die ärmsten Länder der Erde eine düstere Zukunft prognostizieren wird. Trotz der zu vernachlässigenden Menge an Treibhausgasemissionen, die aus diesen Ländern stammen, werden ihre Bevölkerungen am meisten am Klimawandel leiden, da sie sich am schwersten an die Veränderungen anpassen können.
Weitere Informationen:
GLOBAL 2000, Silva Herrmann 0699/14 2000 17, Andreas Baur 0664/103 24 23
andreas.baur@global2000.at












