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  • 06.02.12
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  • 27.01.12
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  • 24.01.12
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Klimakiller Flugzeug - Tourismus auf Schiene!

PRESSEINFORMATION

Umweltschützer: Keine dritte Startbahn für Wien-Schwechat - BILD!


Wien (24. Mai 2007). Anlässlich der Parlaments-Enquete „Tourismus und Klimawandel“ macht die Umweltorganisation GLOBAL 2000 vor dem Parlament auf den dramatischen Anstieg des Flugverkehrs in Österreich aufmerksam. Unter dem Motto „Klimakiller Flugzeug – Tourismus auf Schiene!“ fordert GLOBAL 2000 eine „Schubumkehr“ hin zu nachhaltigem Tourismus. „Österreich als Urlaubsland trägt Verantwortung dafür, dass die Flugreisen ungebremst zunehmen. Fliegen ist die klimafeindlichste Art der Fortbewegung und rund 50-mal klimschädlicher als Bahnfahren. Österreich muss in Sachen ökologischer Tourismus Vorreiter werden. Statt einer dritten Startbahn für den Flughafen Wien-Schwechat braucht es eine Offensive für den Bahnausbau und Geld für umweltfreundlichen Tourismus von der An- bis Abreise“ so Heinz Högelsberger, Verkehrsreferent von GLOBAL 2000. Die Umweltschutzorganisation fordert die Bundesregierung auf, eine Klima-Offensive in der Österreich Werbung und in der Beratung von Touristen zu starten.

Die konkreten Pläne, am Flughafen Schwechat eine dritte Piste zu bauen, sind für GLOBAL 2000 ein Beispiel für die falsche Verkehrspolitik: „Mit Hilfe dieser zusätzlichen Start- und Landebahn soll die Anzahl der Flugbewegungen in Schwechat von derzeit rund 237.000 auf 335.000 im Jahr 2020 hochgeschraubt werden. Die Anzahl der Passagiere soll sich von 16,9 Millionen auf 32,5 Millionen fast verdoppeln. Dies ist alles andere als umweltverträglich. Daher muss das Umweltministerium dafür sorgen, dass die anstehende Umweltverträglichkeitsprüfung einen negativen Bescheid erhält,“ fordert Högelsberger.

GLOBAL 2000 fordert zusätzlich die rasche Einführung einer Kerosinsteuer, um den Flugverkehr einzudämmen. Denn der Flugverkehr in Österreich verursacht derzeit rund zwei Millionen Tonnen CO2,, die Klimaschädlichkeit ist aber weitaus stärker. Die Wirkung der Emissionen eines Flugzeuges in 9000 bis 13.000 Meter Flughöhe ist nämlich 2 bis 5 mal stärker als die reine Kohlendioxid-Belastung am Boden. Daneben gibt es weitere klimaschädigende Emissionen wie Stickoxide sowie Wasserdampf und sogenannte Aerosole, die die Wolkenbedeckung beeinflussen. „Daher ist es für GLOBAL 2000 ein Gebot der Stunde, die ungehemmte Zunahme von Flugreisen zu stoppen und eine Trendumkehr einzuleiten“, so Högelsberger abschließend.



Weitere Informationen:


GLOBAL 2000-Experte, Heinz Högelsberger 0699/142000 38,

Presse, Jens Karg 0699/142000 20 mailto: jens.karg@global2000.at



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letztes Update: 24.02.2009 16:25
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