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Presseübersicht

  • 01.09.10
    GLOBAL 2000/FOEI-Studie: Europas Biosprit-Hunger führt zu Landraub in Afrika: Neue Studie ...
  • 20.08.10
    Morgen beginnt der Öko-Pump für 2010: Die Menschheit ist ...
  • 05.08.10
    GLOBAL 2000: Alarmierend viel Plastikhormon im Blut von Kindern: Neueste Studie ...
  • 03.08.10
    GLOBAL 2000 warnt vor weiterem Bienensterben: Langzeitwirkung von Pestiziden unterschätzt: Neue Studie zeigt: ...

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©GLOBAL 2000/SERI

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GLOBAL 2000: Intelligente Verkehrspolitik statt „Bio“-Treibstoffe Jetzt!

PRESSEINFORMATION

Agro-Treibstoffe lösen keine Klimakrise – Tiefgreifende Maßnahmen in der Verkehrs- und Klimapolitik unumgänglich


Wien (28. September 2007). Anlässlich der Eröffnung der Superethanol E85 Tankstelle im 14. Wiener Gemeindebezirk am 1. Oktober macht die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 darauf aufmerksam, dass Agro-Treibstoffe nicht die Lösung für die globale Klimakrise sind. Im Gegenteil: „Statistiken belegen, dass Österreichs AutofahrerInnen immer mehr Kilometer in immer PS-stärkeren Autos zurücklegen. Darüber hinaus verzeichnen wir seit Jahren einen dramatischen Anstieg im Transitverkehr. Anstatt das Ruder herumzureißen, setzt die Politik auf technische Scheinlösungen“, kritisiert Heinz Högelsberger, Verkehrsreferent von GLOBAL 2000. „Den AutofahrerInnen wird vorgegaukelt, dass sie weiter unbekümmert aufs Gas steigen und das Auto verwenden können. Die Politik verkauft ihr Versagen in der Verkehrs- und Klimapolitik frecherweise auch noch als wichtigen Beitrag zum Klimaschutz!“ Anstatt die dringend notwendige Trendwende in der Verkehrs- und Klimapolitik einzuleiten, schaffen Politik und Wirtschaft mit der Agro-Treibstoff-Offensive weitere dramatische Umweltprobleme. „Politik, Auto-Lobbys und die heimische OMV verbreiten derzeit falsch motivierte Jubelmeldungen, dass Autofahren plötzlich „bio“ und umweltfreundlich sei“, ärgert sich Högelsberger über die PR-Maschinerie von Umweltminister Pröll und der österreichischen OMV.

GLOBAL 2000 macht darauf aufmerksam, dass die Politik erneut auf das falsche Pferd im Klimaschutz setzt. Dabei werden kosmetische Maßnahmen forciert, die einzig und allein dem Kaschieren einer verfehlten Klima- und Verkehrspolitik der vergangenen Jahre dienen. „Eine verkehrspolitische Energiewende ist unumgänglich. Eine fünfprozentige Agrosprit-Beimischung ist hingegen nur eine Scheinlösung“, so Högelsberger abschließend.

GLOBAL 2000 Hintergrundpapier unter www.global2000.at


Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Presse: Lydia Matzka-Saboi 0699/14 2000 26, Ruth Schöffl 0699/14 2000 19, presse@global2000.at
GLOBAL 2000 Verkehrsreferent Heinz Högelsberger, Tel.: 01/812 57 30-38

letztes Update: 24.02.2009 16:26
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