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GLOBAL 2000: Irreführende Zahlenspiele der E-Control auf Kosten des Ökostroms

PRESSEINFORMATION

Totalreform des Ökostromgesetzes bleibt notwendig


Wien (5. September 2007). Nicht nachvollziehbar sind für die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 die Angaben der E-Control zur Kostenbelastung der Haushalte durch die Ökostromerzeugung. GLOBAL 2000 Klimasprecherin Silva Herrmann dazu: „Die Kostenbelastung für einen Durchschnittshaushalt liegen bei etwa 22 Euro pro Jahr, keineswegs bei 70 Euro. Dies lässt sich klar belegen. Hinter den überhöhten Zahlen steckt offensichtlich politisches Kalkül der E-Control und des Wirtschaftsministers Bartenstein, den Ausbau von Erneuerbaren Energien und die anstehende Reform des Ökostromgesetzes zu torpedieren.“

GLOBAL 2000 fordert weiterhin eine Reform des Ökstromgesetzes nach Vorbild des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Eine Überprüfung dieses Gesetzes ergab diesen Sommer ein klares Bekenntnis zu dessen Fortführung. Bereits in den letzten Jahren haben viele Staaten das deutsche Gesetz kopiert. „Wirtschaftsminister Bartenstein stellt sich anscheinend bei Konzepten zur Ökostromförderung taub. Aus dem Ökostrombericht der E-Control geht klar hervor, dass der Zuwachs an Ökostrom seinen Ursprung aus der Zeit VOR der Novellierung hat. Seit der Novellierung ist der Ausbau nahezu zum Erliegen gekommen. Das sind die Tatsachen, die kein Ökostrombericht wegwischen kann,“ kritisiert Herrmann.


Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Klimasprecherin Silva Herrmann Tel.: 0699/14 2000 17
GLOBAL 2000 Presse: Ruth Schöffl 0699/14 2000 19, ruth.schoeffl@global2000.at

letztes Update: 24.02.2009 16:26
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