Bilder Download

Roy Tanck's Flickr Widget requires Flash Player 9 or better.

Risiko Plastik

©Plastic Planet

Presseübersicht

  • 10.02.12
    GLOBAL 2000 zum IV-Positionspapier „Rohstoffsicherheit 2020+“: Deutliche Reduktion ...
  • 06.02.12
    GLOBAL 2000 zu Fukushima: „Kaltabschaltung“ der Reaktoren bleibt weiter Fiktion: Temperaturanstieg ...
  • 27.01.12
    Global 2000 begrüßt Neuauflage des Sanierungschecks für 2012: Klimaschützer ...
  • 24.01.12
    GLOBAL 2000: OMV verteilt „Beruhigungspillen“ an die Bevölkerung in Poysdorf : Umweltschützer ...

Ressourcen-Report

©GLOBAL 2000/SERI

Hinweis: Für eine korrekte Darstellung der Seite muss JavaScript aktiviert sein. JavaScript können Sie in den Einstellungen Ihres Browsers aktivieren.
Atom
Europäischer ...
Gentechnik
Minister ...
Klima & Energie
Österreich ...
Verkehr
Geplanter ...
Pressearchiv 2.Quartal 2008
...
Pressearchiv 1.Quartal 2008
...
Pressearchiv 4.Quartal 2007
...
Pressearchiv 3.Quartal 2007
...
Pressearchiv 2.Quartal 2007
...
Pressearchiv 1. Quartal 2007
...
 

GLOBAL 2000: EuGH Urteil kippt generelles Gentech-Verbot, Gentech-Anbau bleibt in Österreich aber weiterhin nicht möglich

PRESSEINFORMATION

Anti-Gentech-Kurs muss konsequent fortgesetzt und wissenschaftlich vertieft werden


Wien (13. September 2007). Anlässlich des heute verkündeten Urteils des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zum oberösterreichischen Gentechnikverbotsgesetz mahnt GLOBAL 2000 den Anti-Gentech-Kurs in Österreich konsequent fortzuführen und wissenschaftlich zu vertiefen. Der EuGH hat allein das generelle Gentechnikverbot in Oberösterreich beanstandet. Die Generalanwältin hat aber anerkannt, dass das Gentechnikverbotsgesetz dem Schutz der Umwelt diene. Lediglich der Nachweis „neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse“, die das Schutzbedürfnis belegen, wurde als nicht ausreichend eingestuft. „In Österreich müssen nun endlich vermehrt Mittel für kritische Risikoforschung zur Verfügung gestellt werden. Es ist vollkommen logisch, dass wir ohne Forschungsgelder in diesem Sektor zu einer einseitigen Forschungslage kommen. Wenn nur die Biotechindustrie Gelder in die Forschung steckt, ist es nicht verwunderlich, dass die Erkenntnisse über die Risiken nur an der Oberfläche bleiben“, kommentiert Jens Karg, Gentechniksprecher der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 die Situation.

Das Land Oberösterreich hatte ein auf drei Jahre befristetes Gentechnik-Verbot erlassen, um ungewollte Gentech-Verunreinigungen zu verhindern. Bis zum heutigen Tag ist die EU-Kommission die Antwort schuldig geblieben, wie sie bewerkstelligen will, dass gentechfreie Landwirtschaft neben Gentech-Landwirtschaft existieren kann. „Anstatt die Europäerinnen und Europäer vor einer Technologie zu schützen, die nicht ausreichend erforscht ist und keinen Nutzen bringt, setzt sich die EU-Kommission für eine systematische Verunreinigung des gesamten Saat- und Ernteguts der Landwirtschaft ein und verkommt damit zum Handlanger der Biotech-Industrie. Österreich muss der Kommission weiterhin Paroli bieten und konsequent nationale Importverbote gegen Gentech-Saatgut aussprechen, zum Schutz der heimischen Landwirtschaft und zum Schutz der österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten“, so Karg abschließend.


Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Anti-Gentechnik-Sprecher: Jens Karg 0699/14 2000 20
GLOBAL 2000 Presse: Lydia Matzka 0699/14 2000 26, Ruth Schöffl 0699/14 2000 19, mailto:lydia.matzka@global2000.at

letztes Update: 24.02.2009 16:26
Social Bookmarks