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GLOBAL 2000 zum Fall Nassereith: Schutz der Gesundheit sowie des Grundwassers muss oberste Priorität haben!
PRESSEINFORMATIONDie Umweltschutzorganisation begrüßt angekündigte behördliche Untersuchungen
Wien / Innsbruck (18. September 2007). Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 begrüßt die Zusagen der Tiroler Behörden, im Falle des mit Schwermetallen belasteten Freizeitgebietes im Tiroler Nassereith, tätig zu werden. Im August deckte GLOBAL 2000 auf, dass das Gebiet rund um die Freizeitanlage schwer mit Blei und Cadmium belastet ist. Nachdem GLOBAL 2000 Ende August die genauen Messergebnisse der Umweltschutzabteilung des Landes Tirol übergab, leitete dies bereits erste Maßnahmen ein und deckte schwer belastete freiliegende Stellen ab, um die schwermetallhältige Staubbildung einzudämmen. Auch die von GLOBAL 2000 geforderte umfassende Untersuchung der genauen Ausdehnung des mit Schwermetallen belasteten Gebietes soll laut Behördenangaben in den nächsten Wochen erfolgen. „Wir begrüßen, dass die Tiroler Behörden weitere Untersuchungen im Falle Nassereith angeordnet haben. Nun ist es wichtig, die richtigen Probenahmepunkte festzulegen und konkrete Maßnahmen aus den Ergebnissen abzuleiten“, betont Lisa Kernegger, Schadstoffexpertin von GLOBAL 2000.
Laut Aussagen der Behörden werden 13 weitere Bodenproben gezogen. Neben den Bodenproben wollen die Behörden auch die schwermetallhältige Feinstaubbelastung, der SportlerInnen und AnrainerInnen ausgesetzt sind, erheben und das Grundwasser untersuchen. GLOBAL 2000 wies bei seinen Untersuchungen in fünf von sieben Probenahmepunkten eine potenzielle Gefährdung des Grundwassers durch Blei nach. Diesem Ergebnis muss ernsthaft nachgegangen werden, denn Schwermetalle stellen eine große Bedrohung für Mensch und Umwelt dar. „Wir werden genau beobachten, wie die Behörden weiter vorgehen und welche Maßnahmen diese nach den neu gezogenen Probenergebnissen verhängen. Denn es muss sicher gestellt werden, dass SportlerInnen, AnrainerInnen und die Umwelt keiner erhöhten Schwermetallbelastung mehr ausgesetzt sind“, so Kernegger abschließend.
Weitere Informationen:
GLOBAL 2000 Schadstoffexpertin Lisa Kernegger 0699/14 2000 22
GLOBAL 2000 Presse: Lydia Matzka 0699/14 2000 26 und Ruth Schöffl 0699/14 2000 19, mailto:presse@global2000.at












