Bilder Download
Presseübersicht
-
10.02.12
GLOBAL 2000 zum IV-Positionspapier „Rohstoffsicherheit 2020+“: Deutliche Reduktion ... -
06.02.12
GLOBAL 2000 zu Fukushima: „Kaltabschaltung“ der Reaktoren bleibt weiter Fiktion: Temperaturanstieg ... -
27.01.12
Global 2000 begrüßt Neuauflage des Sanierungschecks für 2012: Klimaschützer ... -
24.01.12
GLOBAL 2000: OMV verteilt „Beruhigungspillen“ an die Bevölkerung in Poysdorf : Umweltschützer ...
Europäischer ...
Minister ...
Österreich ...
Geplanter ...
...
...
...
...
...
...
GLOBAL 2000: Geplante Umfahrung Sollenau und Theresienfeld verstößt gegen EU-Recht
PRESSEINFORMATIONTrasse verläuft mitten durch ein Natura 2000-Gebiet und bringt keine Entlastung der Ortsdurchfahrten.
Wien (21. August 2007). Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 spricht sich vehement gegen die geplante Umfahrung der Bundesstraße 17 von Sollenau und Theresienfeld aus. Hauptkritikpunkt von GLOBAL 2000 ist, dass die Umfahrung mitten durch ein Natura 2000-Schutzgebiet gebaut werden soll. Das Land Niederösterreich wäre gesetzlich verpflichtet, Alternativrouten vorzulegen. Das ist jedoch nicht passiert und daher liegt ein klarer Bruch von EU-Recht vor. „Nach der Donaubrücke Traismauer will Niederösterreich also ein weiteres illegales Straßenbauprojekt durch ein Natura 2000-Gebiet bauen lassen. Für das Land Niederösterreich scheint Umweltschutz ein Fremdwort zu werden“, ärgert sich Heinz Högelsberger, Verkehrsreferent von GLOBAL 2000. „Auch wenn der jüngste Vorschlag von LH Pröll zum Thema Klimaanlagen ein richtiger Schritt in Richtung Klimapolitik darstellt, effizienter Klimaschutz ist nur mit einer intelligenten Verkehrspolitik möglich, denn gerade im Verkehrssektor verzeichnet Österreich die größten CO2-Zuwachsraten!“
Bei der geplanten Umfahrung Sollenau und Theresienfeld wird der eigentliche Zweck, nämlich eine Entlastung der Ortsdurchfahrten zu erreichen, verfehlt.„Laut offizieller Verkehrsprognose werden durch Theresienfeld trotz Umfahrung im Jahr 2020 um rund 4000 Fahrzeuge pro Tag mehr unterwegs sein als derzeit. Die Umfahrung wird also nicht die von Lärm und Staub geplagten Anrainer entlasten, sondern nur zusätzlichen Verkehr anziehen“, schlussfolgert Högelsberger. GLOBAL 2000 verlangt Parteienstatus beim UVP-Verfahren und fordert den Stopp dieses ökologisch gefährlichen und verkehrstechnisch sinnlosen Projekts. „Umfahrungen sind nur dann akzeptabel, wenn sie zu einer spürbaren Entlastung der Ortsdurchfahrten führen, ohne zusätzlichen Verkehr zu erzeugen und wenn keine ökologisch sensiblen Gebiete betroffen sind. Keine dieser Voraussetzungen wird von diesem Umfahrungsprojekt erfüllt“, fasst Högelsberger zusammen.
Weitere Informationen:
GLOBAL 2000 Presse: Lydia Matzka 0699/14 2000 26, Ruth Schöffl 0699/14 2000 19, ruth.schoeffl@global2000.at
GLOBAL 2000 Verkehrsreferent: Heinz Högelsberger Tel.: 01/812 57 30-38












