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GLOBAL 2000: Monstertrucks bedrohen Österreich
PRESSEINFORMATIONSchienengüterverkehr fördern statt Straßen verstopfen
Wien (7. September 2007). Das Europäische Parlament hat sich dafür ausgesprochen, die sogenannten Gigalinier (Monstertrucks bis 60 Tonnen) unter bestimmten Bedingungen in der EU zuzulassen. „Angesichts der ständig wachsenden Transitlawine und der drohenden Klimakatastrophe ist dies ein völlig falsches Signal“, ist DI Silva Herrmann, GLOBAL 2000 Klimasprecherin, entsetzt. Mit der Entscheidung wurde dem Druck der LKW-Lobby nachgegeben.
Allerdings hat jedes EU-Land noch die Möglichkeit, selbst über den Einsatz von Gigalinern auf ihren Straßen zu entscheiden. GLOBAL 2000 fordert daher BM Faymann auf, umgehend die Weichen für ein Verbot der Monstertrucks in Österreich zu stellen. Die Einführung der Riesenlaster wäre das Gegenteil jeder klimafreundlichen und intelligenten Verkehrspolitik. „Schwere Verkehrsunfälle würden zunehmen und massive Mehrkosten durch die Zunahme von Straßenschäden wären die Folge. Die einzige sinnvolle und zukunftsfähige Alternative ist der Gütertransport auf der Schiene. Wer heute mittels Gigalinern den Transport auf der Straße noch attraktiver macht, verhindert den Aufbau dieses umweltgerechten Verkehrssystems."
Weitere Informationen:
GLOBAL 2000 Klimasprecherin: Silva Herrmann 0699/14 2000 17
GLOBAL 2000 Presse: Ruth Schöffl, 0699/14 2000 19, ruth.schoeffl@global2000.at












