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GLOBAL 2000 kritisiert neuen internationalen ÖBB-Fahrplan

PRESSEINFORMATION

Nur attraktive Bahnverbindungen können dem Klimakiller Billigflieger den Kampf ansagen


Wien (29. November 2007). Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 kritisiert am neuen Fahrplan der ÖBB die geplante Tariferhöhungen sowie den weiteren Rückzug aus der Langstrecke. „Trotz punktueller Verbesserungen wie zum Beispiel eine erhöhte Frequenz nach Frankfurt, geht der Trend in die falsche Richtung: Die ÖBB streichen immer mehr internationale Verbindungen und überlassen diese Destinationen den Billigfliegern. Fliegen ist aber rund 50 Mal klimaschädlicher als Bahnfahren, daher ist die defensive Herangehensweise der ÖBB kurzsichtig und fatal fürs Klima,“ kritisiert Heinz Högelsberger, Verkehrsreferent von GLOBAL 2000.

Ein aktuelles Opfer dieser Streichungspolitik ist die Tagesverbindung Wien – Hamburg. Und die Liste europäischer Städte, die nicht mehr direkt von Österreich aus mit der Bahn zu erreichen sind, ist beliebig zu verlängern: Gab es vor wenigen Jahren noch zwei Züge täglich nach Paris und Rom, so sind nach Paris alle Direktverbindungen eingestellt worden, nach Rom gibt es von Wien aus nur mehr einen Nachtzug. Auch die Direktzüge nach Brüssel, Amsterdam, Sofia und Kiew wurden inzwischen eingestellt. „Es ist ein Skandal der österreichischen und europäischen Verkehrspolitik, dass den Fahrgästen das Bahnfahren innerhalb von Europa immer mehr erschwert und verteuert wird. Im Sinne eines konsequenten Klimaschutzes fordert GLOBAL 2000 eine Renaissance für den internationalen Zugverkehr“, betont Högelsberger.


Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Verkehrsreferent: Dr. Heinz Högelsberger, 01/812 57 30 18
GLOBAL 2000 Presse: Mag. Ruth Schöffl, 0699/14 2000 19, Mag. Lydia Matzka-Saboi, 0699/14 2000 26, presse@global2000.at

letztes Update: 24.02.2009 16:26
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