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Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000/Friends of the Earth Austria,
Neustiftgasse 36, A-1070 Wien
Tel: +43/1/812 57 30,
Fax: +43/1/812 57 28,
E-Mail: office@global2000.at
ZVR: 593514598
Oktober 1982: In ...
Dezember 1984:Die ...
1989: Tropenholz zu ...
Seit nunmehr ...
"GENau ...
Die Wissenschaft ...
Das Jahr 1989. Von Tropenholz bis Osttransit
1989: Tropenholz zu Hause?
1986 standen wir am Beginn unserer Regenwald-Kampagne. Unser oberstes Ziel war die Bekanntmachung eines bis dahin vernachlässigten Themas in Österreich: Unsere Recherchen deckten einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Regenwaldzerstörung und den österreichischen Tropenholzimporten und Firmenengagements in Regenwaldgebieten auf. Zahlreiche Aktionen gegen den Verkauf von Tropenholz führten zu einem Einbruch des österreichischen Marktes.
Die wichtigsten Forderungen an die österreichische Politik wurden von GLOBAL 2000 formuliert und an die Regierung weitergeleitet. Malaysien und Indonesien übten starken Druck auf den Nationalrat aus, das Gesetz - die Kennzeichnungspflicht für Tropenholz - wurde daraufhin zurückgenommen.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass GLOBAL 2000 seit Jahren Regenwaldprojekte in Brasilien und Kolumbien betreut.
Im Dezember 1999 erhielt unsere kolumbianische Partnerorganisation COAMA für ihre Projektarbeit den Alternativen Nobelpreis. Neben den zwei Langzeitprojekten in Kolumbien und Brasilien betreut GLOBAL 2000 seit 1998 noch ein drittes Projekt im südlichen Matto Grosso (Brasilien). Vom Regenwald, in dem die Guarani-Indianer dort Jahrhunderte lang lebten, ist nichts mehr übriggeblieben. Er wurde von Großgrundbesitzern und Rinderzüchtern zur Gänze abgeholzt.
Wir helfen den Guarani dabei, ihre Landrechte zu sichern und nachhaltige landwirtschaftliche Nutzungsformen zu entwickeln. Dadurch kann sich langfristig die ökologische Situation verbessern und die Guarani können wieder Hoffnung und Vertrauen in die Zukunft ihres Volkes entwickeln.
Das Schaffen von Bewusstsein und Erkenntnis bei Politik, Medien und Öffentlichkeit, dass wir alle große Verantwortung für die Zerstörung der Regenwälder tragen, war eine große Herausforderung. Mit Bekanntgabe unserer intensiven Auseinandersetzung vergrößerte sich die Kampagnengruppe in dieser Zeit auf bis zu 15 MitarbeiterInnen - und damit lassen sich schon neue Projekte planen ...
1989: Ost-Transitverkehr
Uns ging damals (bis in die Gegenwart) einiges gegen den Strich. Die verfehlte Verkehrspolitik - wachsender Transitverkehr, fragwürdige Ausbaupläne des Straßensystems, zuwenig Förderung im öffentlichen Verkehrswesen - wurde Gegenstand diverser Studien mit konkreten Lösungsvorschlägen.
Nachdem das von der Regierung "nicht einmal ignoriert" wurde, entschloss sich GLOBAL 2000 im Juni 1990 zur Besetzung der Ostautobahnbaustelle in den Leitha-Auen.
Mehr als 200 AktivistInnen errichteten ihre Zelte, die Medien erkannten einmal mehr die Brisanz unserer angefochtenen Themen und berichteten ausführlich. Am vierten Tag der Aktion wurde die Besetzung unter Einsatz von 400 Gendarmen im Morgengrauen zum Teil brutal beendet. Unser Druck auf damalige Politiker - allen voran Wirtschaftsminister Schüssel - erreichte das Ziel, dass verfehlte Verkehrspolitik breit diskutiert wurde. In der Folge bildete die Bundesregierung die "Ökologiekommission A 4".














