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Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000/Friends of the Earth Austria,
Neustiftgasse 36, A-1070 Wien
Tel: +43/1/812 57 30,
Fax: +43/1/812 57 28,
E-Mail: office@global2000.at
ZVR: 593514598

Jahresreport 2011

©GLOBAL 2000

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Wie alles begann
Oktober 1982: In ...
1984: Hainburger Au
Dezember 1984:Die ...
1989: Tropenholz und Transitverkehr
1989: Tropenholz zu ...
1995: "Atomkraft - Nein danke!"
Seit nunmehr ...
1997: Gen- Volksbegehren
"GENau ...
2000: Das Klima spielt verrückt
Die Wissenschaft ...
 

Wie alles begann

Oktober 1982: In diesem Jahr gab es in weiten Teilen der österreichischen Umweltschutz- und Friedensbewegung eine Sinnkrise. Die Friedensdemos wurden zur jährlichen Pflichtübung und die Anti-Atombewegung überlebte ihren gigantischen Sieg in Zwentendorf 1978 nur in Fragmenten. Die Politik verschloss nach wie vor die Augen, Umweltanliegen wurden ignoriert. Können Sie sich erinnern? Es gab damals faktisch noch keine Umweltpolitik ...

Zu diesem Zeitpunkt ließ eine Umweltschutzorganisation namens "Greenpeace" in Deutschland aufhorchen. Ihre zum Teil sehr effektiven Kampagnen bewogen einige wenige IdealistInnen, sich zusammenzuschließen, um etliche Umweltthemen unter Einsatz gewaltfreier Aktionen endlich auch in Österreich durchschlagskräftiger zu gestalten.

Die Gruppe aus Friedens-, Naturschutz- und Anti-AKW-AktivistInnen gründeten die Vereine "Freunde von Greenpeace" und GLOBAL 2000.

Woher der Name GLOBAL 2000?

Ende der 70er-Jahre gab US-Präsident Jimmi Carter eine Umweltsudie in Auftrag. Der Club of Rome verfasste dazu den umfassenden Bericht Global 2000, der "die voraussichtlichen Veränderungen der Bevölkerung, der natürlichen Ressourcen und der Umwelt auf der Erde bis zum Ende dieses Jahrhunderts" darstellen sollte. Das Ergebnis war erschreckend und zeigte klar: Es muss gehandelt werden! Und genau darum ging es den engagierten Leuten - GLOBAL 2000 hatte seinen Namen gefunden.

Mit Privatgeld und Spenden eines Burgtheaterschauspielers wurde ein Wohnzimmer im 19. Bezirk zum provisorischen Büro umfunktioniert, Körpertrainings durchgeführt und die ersten Kampagnen vorbereitet.

Im April 1983 spitzten sich Verhandlungen mit Greenpeace International zu. Während die einen den umstrittenen Lizenzvertrag unterschrieben und sich ab sofort Greenpeace nennen durften, wollte das mittlerweile 20-köpfige Team von GLOBAL 2000 weiterhin selbstbestimmt und unabhängig Umweltpolitik mit österreichischen Schwerpunkten machen.

Auf geht's !

Österreich wird mit ersten spektakulären Aktionen wachgerüttelt!

 

April 1983: Saurer Regen - Stop SO2!

Der Regen wurde zunehmend saurer und wir auch.

Die Ziele der ersten Aktionswoche waren für uns klar: die Sondermüllverbrennungsanlage EBS in Wien, die kalorischen Kraftwerke Wien-Simmering und Kufstein sowie die Spitze des Stephansdomes.
Diese - auch für uns - aufregenden Umweltaktionen brachten GLOBAL 2000 auf die Titelseiten der Zeitungen. Unter höchstem körperlichen Einsatz erklommen wir die drei Schornsteine und eroberten die Spitze des Stephansdomes. Hier kamen auch unsere ersten Transparente optimal zur Geltung. Die Proteste gegen die steigende Luftverschmutzung waren enorm öffentlichkeitswirksam, die ersten Erfolge waren damit auf unserer Seite.

In den folgenden Jahren wurden in Österreich fast alle kalorischen Kraftwerke - Hauptverursacher des sauren Regens - mit Filteranlagen und Kraftwärmekopplungen ausgerüstet.

letztes Update: 25.03.2009 17:17
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