Weitere Nachrichten
-
04.04.13
Bienen retten: Neue Abstimmungsrunde auf EU-Ebene: Am Freitag den 15. ... -
26.03.13
Fleischkonsum in Österreich: Zurück zum Sonntagsbraten!: Wir essen viel zu ... -
22.03.13
Zurück zum Sonntagsbraten! Qualität statt kranke Massenware : GLOBAL ... -
26.11.12
Emissionshandel - wie Österreichs Unternehmen profitieren und trotzdem klagen: Europaweit startete ...
Wie geht das in der ...
Tohiro Kitamura ...
AKWs in EUROPA auf ...
Präsident ...
...
Die Ereignisse in ...
Die benachbarten ...
Die ...
Auf einen Atomkern ...
Wodurch entsteht ...
Schon im ...
...
Vor 25 Jahren ...
Die Folgen des ...
Bei der ...
Die beiden Helden ...
Anforderungen und ...
Eine Stichprobe von ...
Ab 1. April 2012 ...
Gründe gegen Atomenergie
Spätestens seit der Katastrophe von Tschernobyl ist klar: Atomenergie ist eine Risikoenergie. Ein Unfall kann jederzeit in jedem AKW passieren.
Doch auch andere Probleme zeigen, dass die Welt so bald wie möglich aus der Atomenergie aussteigen sollte.
Atomenergie und Atommüll
ExpertInnen halten eine sichere Lagerung von radioaktivem Material über mindestens zehn Halbwertszeiten für notwendig, um Gefahren für die Umwelt auszuschließen. Bei Plutonium heißt das zum Beispiel: 240.000 Jahre bis 1 Millionen Jahre. Niemand kann heute vorhersagen, wie die politischen und geologischen Verhältnisse auf der Welt in Tausenden von Jahren sein werden. Atommüll bleibt also eine tickende Zeitbombe für alle nachfolgenden Generationen.
Bei einem typischen AKW (1000 MWe) fallen jährlich etwa 300 m3 schwach- und mittelradioaktive Abfälle sowie etwa 30 Tonnen hochradioaktiver Abfall an.
Atomenergie und Uranabbau
96 Prozent der globalen wirtschaftlich gewinnbaren Uranreserven finden sich in nur zehn Staaten der Erde, vor allem in Kanada und Australien. Die Abhängigkeit von Rohstoff-Importen lässt sich mit der Atomkraft für Europa nicht lösen.
Außerdem stehen die Uranvorräte nicht unendlich zur Verfügung. Würden die derzeit diskutierten Ausbaupläne der Atomindustrie Wirklichkeit, würde das Uran vermutlich im Jahr 2050 ausgehen. Derzeit beträgt der jährliche Uranbedarf ca. 65.000 Tonnen.
Der Abbau von Uran hat überdies tragische Folgen für Mensch und Umwelt. Vor allem in ärmeren Regionen – etwa im Niger – werden große Mengen radioaktiv und chemisch verseuchter Grubenabwässer oft in die nächstliegenden Flüsse und Seen gepumpt. Bei Stilllegung von Uranbergwerken werden diese einfach geflutet, radioaktiv und mit Schwermetallen verseuchte Grubenabwässer gelangen ins Grundwasser. Minenarbeiter und Bevölkerung in Abbauregionen werden oft radioaktiv kontaminiert.
Atomenergie und Wiederaufbereitung
Nicht nur bei Unfällen wird die Umwelt radioaktiv verseucht. Rund eine halbe Tonne des schon im Mikrogrammbereich hochgiftigen Plutoniums wurde in den letzten 40 Jahren von der Wiederaufbereitungsanlage Sellafield (GB) ins Meer geleitet. Inzwischen wurde Plutonium aus Sellafield in den Zähnen von Kindern in England nachgewiesen. Die Verseuchung von Meerestieren wie Krebsen, Muscheln und Fischen ist vergleichbar mit der Kontamination nach nuklearen Großunfällen. In Deutschland hat eine umfangreiche staatliche Untersuchung Ende 2007 den Verdacht erhärtet, dass der Normalbetrieb von AKWs das Leukämierisiko von Kindern in der Umgebung deutlich erhöht.
Energieeffizienz statt AKW
AKWs decken nur etwa 3 Prozent des weltweiten Energiebedarfs. Das ließe sich leicht durch bessere Energienutzung einsparen. Einsparen würde man so auch viele Probleme und Risiken.















