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Gentech-Broschüre

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Was passiert mit mir, wenn ich gentechnisch veränderte Lebensmittel esse?
Das weiß niemand. Es gibt keine langfristigen Studien zur Wirkung von Gentech-Lebensmitteln auf den Menschen.
Sie werden lediglich am Papier geprüft. Die zuständige Behörde EFSA (European Food Safety Agency) ist eng mit der Industrie verbunden. So treten EFSA-MitarbeiterInnen in Werbefilmen der Industrie auf, um die Sicherheit der Gentechnik-Produkte anzupreisen. Weiters arbeiten EFSA-MitarbeiterInnen gemeinsam mit der Industrie den Leitfaden zur Gentechnik-Risikobewertung in der EU aus. Die Gentech-Industrie legt fest, wie die Bewertung ihrer eigenen Produkte aussieht. Es ist somit wenig verwunderlich, dass alle von der Industrie beantragten Gentechnik-Produkte von der EFSA als sicher bewertet wurden. Gentechnik-Produkte unterliegen keiner zuverlässigen Kontrolle.
Gefahr der Gentechnik
Dass die Gefahr der Gentechnik nicht zu unterschätzen ist, zeigen die vielen Überraschungen in den letzten 15 Jahren. So behaupteten zum Beispiel Gentech-Forscher, dass Bestandteile der Gentech-Nahrung nicht ins Blut gelangen könnten und sahen somit kein Risiko. Seit 2004 wissen wir jedoch, dass Gentech-Bestandteile aus der Nahrung in die Blutbahn und einzelne Gewebe, sogar in den Fötus, gelangen. Im Gegensatz zur natürlichen Nahrung handelt es sich hierbei um synthetische Gensequenzen, die in keinem einzigen Lebewesen der Erde vorkommen. Sie sind von Menschenhand gemacht und neu für das menschliche Immunsystem und das Ökosystem.
Darüber hinaus gibt es selbst in den Antragsunterlagen der Industrie Hinweise auf Organveränderungen und Veränderungen im Blutbild bei Mäusen und Ratten. Unabhängige Studien zeigen eine Abnahme der Geburten bei Mäusen durch den Konsum von Gentech-Pflanzen.
Gentech-Fütterungs-Studie
Eine Gentech-Fütterungs-Studie, die im Auftrag des Gesundheits- und des Lebensministeriums durchgeführt wurde, lieferte im November 2008 erschreckende Ergebnisse: Obwohl die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit den Gentech-Mais NK603xMON810 als unbedenklich bewertet hat, zeigt die österreichische Fütterungsstudie, dass dieser Mais gefährlich sein kann.
Die Untersuchungen an Mäusen ergaben bei fortlaufender Zucht über 20 Wochen, dass Mäuse, die mit den Gentech-Mais-Sorten NK603xMON810 gefüttert wurden, signifikant weniger Nachkommen hatten.
Weiters hatten die Nachkommen der mit Gentech-Mais gefütterten Mäuse ein erheblich geringeres Gewicht.
Die Multi-Generationsstudie (jeweils die weiblichen Nachkommen wurden gepaart) zeigte Veränderungen der Organe nach der Fütterung des Gentech-Mais.
Antibiotika-Resistenzgene im Essen
In einer Vielzahl von Gentech-Pflanzen werden Antibiotika-Resistenzgene eingebaut. Sie dienen als Markergene, mit deren Hilfe lediglich festgestellt werden soll, ob die an der Pflanze vorgenommene Gentech-Manipulation erfolgreich war.
Antibiotika werden außerdem als Wachstumsförderer in der Tiermast eingesetzt und gelangen über den Fleischverzehr in die menschliche Nahrung. Bereits dadurch besteht die Gefahr einer zunehmenden Unwirksamkeit von Antibiotika in der Humanmedizin, eine Gefahr, die sich durch den massenhaften Verzehr von Genpflanzen verstärken dürfte.
Links:
EFSA - Gesundheit in schlechten Händen
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