Weitere Nachrichten
-
04.04.13
Bienen retten: Neue Abstimmungsrunde auf EU-Ebene: Am Freitag den 15. ... -
26.03.13
Fleischkonsum in Österreich: Zurück zum Sonntagsbraten!: Wir essen viel zu ... -
22.03.13
Zurück zum Sonntagsbraten! Qualität statt kranke Massenware : GLOBAL ... -
26.11.12
Emissionshandel - wie Österreichs Unternehmen profitieren und trotzdem klagen: Europaweit startete ...
Gentech-Broschüre

Wer profitiert von Gentechnik?
Wie erkenne ich ...
Das weiß ...
Gentechnisch ...
Gentechnisch ...
Die genetisch ...
"Wir wollen unseren ...
Was passiert, wenn ...
Mittlerweile sorgt ...
Seit 16. ...
Wir essen viel zu ...
Klonfleisch auf unseren Tellern?
Mittlerweile sorgt das Thema Klonfleisch in der EU für hitzige Debatten. Das EU-Parlament möchte ein generelles Verbot für Produkte von geklonten Tieren und auch von denen ihrer Nachkommen. Die EU-Kommision hingegen vertritt die Ansicht, dass Produkte von Klon-Tieren nicht gekennzeichnet werden sollen.
Geklonte Tiere sind keine exakten Kopien
Momentan gibt es nur sehr wenige Studien über das Klonen von Nutztieren. In der Praxis weisen geklonte Tiere jedoch erhebliche Unterschiede zu ihrem Original auf. Über-, Untergewicht, Entwicklungsstörungen, deformierte Extremitäten, unterentwickelte Organe, Herz-Kreislauf- und Atmungsprobleme, frühzeitige Alterung oder plötzlicher Tod sind ein nur paar Leiden der geklonten Tiere.
Qualität der Lebensmittel von Klon-Tieren bedenklich
Auch beim Fleisch kann ein Unterschied zwischen Klontieren und ihren natürlichen Artgenossen festgestellt werden. Das Fleisch, das von geklonten Tieren stammt, hat einen niedrigeren Eiweißgehalt, jedoch einen höheren Gesamtfett- und Cholesteringehalt sowie eine veränderte Fettzusammensetzung. Es weist mehr gesättigte Fettsäuren auf. Bei Milch gibt der hohe Gehalt an bovine Serumalbumin (BSA) zu bedenken, da BSA die Entstehung von Diabetes Typ I verursachen kann.
Da es sich bei Klontieren meist um schlechtere Kopien der natürlichen Tiere handelt, ergeben sich folgende Probleme:
Nachweis fehlt
In der EU ist Klonen verboten. Wirtschaftlich würde es sich auch nicht rentieren, da es zu teuer ist. Jedoch werden Samen geklonter Zuchtbullen aus z.B. den USA nach Europa importiert und für die künstliche Befruchtung eingesetzt. Da auch hier keine Kennzeichnungspflicht besteht, kann man nicht mehr wissen, welches Tier der Nachkomme eines Klons ist.
Ende März müssen sich EU-Parlament und EU-Ministerrat auf eine Lösung einigen. Gelingt dies nicht, gibt es keine neue Regelung und damit auch kein explizites Verbot von Produkten, das von Klon-Tieren stammt.















